Weiterhin oberste Transferpriorität genießt beim BVB die Verpflichtung eines Innenverteidigers.

BVB: Marko Basa bleibt erste Innenverteidiger-Wahl

Alternative Thiago

13. April 2008, 14:33 Uhr

Weiterhin oberste Transferpriorität genießt beim BVB die Verpflichtung eines Innenverteidigers.

[box_rsprint]Favorit bleibt der Serbe Marko Basa aus Le Mans, allerdings erweisen sich die Gespräche mit den Verantwortlichen als schwierig. Nicht ganz neu für die Borussen. „Die Franzosen sind zähe Verhandlungspartner“, musste Hans-Joachim Watzke schon bei dem Wechsel von Alexander Frei von Stade Rennes zum BVB feststellen. Zwölf Monate später präsentierten sich die Manager von Paris SG als noch härter, so dass David Rozehnal letztendlich bei Newcastle United und nicht in Dortmund landete. Die Ablösesumme für das jetzige Objekt der Begierde wird sich wohl jenseits der Fünf-Millionen-Euro-Marke bewegen. Schließlich läuft der Vertrag des Defensivmannes noch bis zum 30.Juni 2010.

Bei der Suche nach einer Alternative sind die Borussen in Brasilien auf Thiago Emiliano da Silva gestoßen. Der 23-jährige „Wandervogel“, der aus seiner Heimat auszog, um in Portugal (FC Porto), Russland (Dynamo Moskau) sein Geld zu verdienen und jetzt wieder am Zuckerhut dem Ball nachjagt, soll rund 2,5 Millionen Euro kosten, obwohl sein Kontrakt lediglich bis Ende des Jahres befristet ist.

Bisher haben die Dortmunder mit Brasilianern in der Abwehrzentrale sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Julio Cesar, der 1994 gemeinsam mit Andy Möller von Juventus Turin kam, war ein genialer Volltreffer. Everaldo Batista erwies sich vor acht Jahren als Flop und wurde nahezu ausschließlich im Regionalligateam eingesetzt, bevor es ihn zur Spielvereinigung Fürth zog.

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