Der VfL Schwerte hat beim Derby gegen Dröschede nicht nur einen Punkt im Abstiegskampf ergattert, sondern auch die Vormachtstellung nicht eingebüßt. Denn mit dem 1:1 (1:0)-Remis gegen die Borussia haben die Schützlinge von Coach Franz-Josef Kneuper am die 520 Zuschauer überzeugt:

VLW 2: Schwerte - Dröschede 1:1 (1:0)

Knicker: "Dreier wäre verdient"

tr
12. April 2008, 20:55 Uhr

Der VfL Schwerte hat beim Derby gegen Dröschede nicht nur einen Punkt im Abstiegskampf ergattert, sondern auch die Vormachtstellung nicht eingebüßt. Denn mit dem 1:1 (1:0)-Remis gegen die Borussia haben die Schützlinge von Coach Franz-Josef Kneuper am die 520 Zuschauer überzeugt:

"Die Borussia hatte keine echte Torchance, aber leider fällt drei Minuten vor dem Abpfiff noch der Ausgleich", zeigte sich Kneuper trotz des späten Unentschieden nicht enttäuscht. "Vor einem halben Jahr sind wir schließlich noch vorgeführt worden, deshalb können wir mit dem Punkt leben."

Berkan Vardi brachte den VfL mit einem direkt verwandelten 18-Meter-Freistoß in Front (40.), Dröschedes Goalgetter Vinczenco Burgio markierte das 1:1 (87.). Und auch Axel Knicker, Co-Trainer der Hausherren, analysierte mit Kneuper unisono: "Der Dreier wäre für uns verdient gewesen, weil wir die besseren Möglichkeiten hatten. Aber wir haben gezeigt, dass der Aufwärtstrend weiter anhält." Lediglich Borussias Linienchef Christian Hampel hatte eine andere Sichtweise und erntete dafür auch Pfiffe des Schwerter Publikums: "Die Punkteteilung war gerecht. Es war ein schlechter Kick von uns, aber der VfL hat einfach zu viele Chancen ausgelassen. So etwas rächt sich und aus diesem Grund geht das Ergebnis in Ordnung."

Einen Wermutstropfen musste der VfL aber noch verpacken. Denn Phillip Sprenger musste das Feld bereits nach sieben Minuten wieder verlassen. Der Mittelfeld-Motor zog sich eine Oberschenkelprellung zu. Kneupers Fazit: "Wir haben bewiesen, dass wir den Kampf um den Klassenerhalt angenommen haben."

Autor: tr

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