Nach dem letzten Wochenende ist es sowohl an der Tabellenspitze wie auch im Keller wieder richtig spannend geworden. TuRa patzte gegen Schlusslicht Möllen und sorgte damit wieder für einen Hoffnungsschimmer bei Glückauf. Mal sehen, ob Dinslaken dem niederrheinischen Nachbarn nacheifern kann.

Landesliga NR 3: Expertentipp von David Jung (Duisburger SV 1900)

"Vier Punkte sind nichts"

ag
11. April 2008, 16:23 Uhr

Nach dem letzten Wochenende ist es sowohl an der Tabellenspitze wie auch im Keller wieder richtig spannend geworden. TuRa patzte gegen Schlusslicht Möllen und sorgte damit wieder für einen Hoffnungsschimmer bei Glückauf. Mal sehen, ob Dinslaken dem niederrheinischen Nachbarn nacheifern kann.

Dann dürfte die Freude bei RWO II – immer einen Sieg gegen Sterkrade vorausgesetzt – erneut riesengroß sein. Die kleinen Kleeblätter haben wieder Aufstiegsblut geleckt! Im Oberhausener Derby muss der nächste Dreier her, um den Tabellenführer weiter unter Druck zu setzen.

Und was macht Möllen? Glückauf trifft auf die beste Heimmannschaft. Die Arminen täten gut daran, die Jungs von der Rahmstraße nicht zu unterschätzen – zumal das rettende Ufer den Gästen noch nie so nah war und die Hoffnung wächst. Eng wird es auch langsam in Osterfeld. Die Adler befinden sich im freien Fall. Da ist selbst Olympia Bocholt ein dicker Brocken auf dem steinigen Weg der Landesliga.

In Hamborn wird die Spargelzeit am Holtkamp eingeläutet! Sicherlich nicht die Lieblingsmahlzeit der „Löwen“. Dennoch muss der Kleve-Happen verputzt oder zumindest stark angeknabbert werden, um die hervorragende Ausgangssituation zu halten oder gar auszubauen. Da kämen doch drei Zähler gegen den Abstieg ganz recht.

Spannung auch in Duisburg an der Düsseldorfer Straße, wenn der DSV auf den Aufsteiger aus Borth trifft. Seit zwei Matches ungeschlagen, kommt 1900 recht selbstbewusst daher. "Ja, aber leider haben wir im Pokal gegen Hamborn 07 eine herbe 1:8-Pleite kassieren müssen", knirscht David Jung, Pressesprecher des DSV, mit den Zähnen, „sicherlich haben wir etwas durchgewechselt – aber trotzdem darf man so nicht untergehen.“

Er setzt daher auf den Aha-Effekt in der Liga. "Da kommen jetzt unsere wichtigen Matches. Wie das gegen Borth. Wenn wir drei Siege am Stück einfahren könnten, dann würden wir sogar dieses Ding am Holtkamp vergessen", schiebt er nach. Nur Dreier bringen auch endgültige Planungssicherheit.

Die Motoren laufen in puncto Verlängerungen und Neuverpflichtungen für die neue Saison beim DSV auf Hochtouren. Jung: "Sicherlich gehe ich davon aus, dass wir nichts mehr mit Abstieg zu tun haben werden. Dann sollte aber nicht noch einmal so ein unglückliches Wochenende wie am 22. Spieltag kommen, als wir gegen TuB Bocholt mit 1:2 unterlagen und alle unter uns gepunktet haben. Vier Punkte Vorsprung auf den Keller sind nichts. Daher müssen wir gegen Borth gewinnen."

Autor: ag

Mehr zum Thema

Kommentieren