Und hier die Einzelkritik der Wuppertaler nach dem 3:0 übre RW Erfurt.

WSV: Einzelkritik gegen Erfurt

Dogan für die Kreativität

gri
08. April 2008, 09:14 Uhr

Und hier die Einzelkritik der Wuppertaler nach dem 3:0 übre RW Erfurt.

Christian Maly (2-): Präsentierte sich fangsicher und bot eine abgeklärte Partie. Ihm gehörte der Strafraum. Stärkste Szene bei einer Fußabwehr gegen Albert Bunjaku (89.).
Dennis Malura (4): Machte viele Meter und strahlte Willen aus. Konsequente Abwehr-Arbeit bot er aber nur im ersten Durchgang. Dann leitete er mit einer unterlaufenen Flanke einen gefährlichen Erfurter Angriff ein (51.) und beförderte einen Rückpass ins Toraus (67.). Die Auswechslung war die logische Konsequenz.
Victor Lorenzón (3): Mit vielen Nickligkeiten, ansonsten nur selten auffällig. Insgesamt mit einer soliden Partie, weil er kaum etwas anbrennen ließ.
Michael Stuckmann (3+): Setzte einen Kopfball nur knapp über die Latte (6.), lebte ansonsten die richtige Einstellung vor. Agierte absolut entschlossen und bot vernünftige Arbeit an.
Michael Lejan (3-): Über die linke Seite blieb er weitgehend unauffällig. Das ist allerdings nicht das Schlechteste, wenn man für ein angeknocktes Team aufläuft.
Manuel Bölstler (2-): Ein Schuss aus 25 Metern, der vorbei ging (24.), danach machte er es besser. Hätte selbst das 3:0 machen können, legte stattdessen aber auf den noch besser postierten Jan Hammes ab (78.). Solche Szenen machen Mut, dass die Mannschaft als solche funktionieren kann.
Hüzeyfe Dogan (2): Sorgte vor allem in der ersten Halbzeit für Kreativität. Bereitete Mahir Sagliks 1:0 vor (14.), schoss dann aber freistehend neben den Kasten. Dafür auch hinten stark, als er fair gegen Bunjaku klärte, der sonst durch gewesen wäre (51.).
Tim Jerat (3-): Ein Volley aus 28 Metern, der knapp daneben ging (26.), ansonsten vor allem bemüht, seine Mitspieler in Szene zu setzen. Das gelang allerdings nicht immer.
Jan Hammes (2-): Trickreich und mit Zug zum Tor. Trotz Krämpfen belohnte er sich mit dem Treffer zum 3:0 (78.). Nicht nur aufgrund seiner guten Ballbehandlung konnte er sich für weitere Startelf-Einsätze empfehlen.
Mahir Saglik (1-): Schon früh ein böses Frustfoul an Patrick Kohlmann (12.), danach machte er nur noch Spaß. Stand zwei Mal goldrichtig (14., 68.), zudem leitete er mit seinem Pass das 3:0 ein (78.). Dazwischen Kabinettstückchen mit der Hacke und ein tödlicher Pass auf Tobias Damm (33.).
Tobias Damm (3+): Legte sich den Ball gegen RWE-Keeper André Maczkowiak zu weit vor und versuchte sich an einer Schwalbe, auf die Schiedsrichter Kuno Fischer nicht reagierte. Aggressiv im Zweikampf, bereitete Sagliks 2:0 klasse vor (68.).

Autor: gri

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