Bayern trifft auf Real, Stuttgart gegen Chelsea

er
12. Dezember 2003, 20:47 Uhr

Im Achtelfinale der Champions League muss sich Bayern München mit Real Madrid auseinandersetzen. Kaum besser hat es den VfB Stuttgart getroffen: Die Schwaben treffen auf den FC Chelsea.

Bayern München und der VfB Stuttgart haben die zu erwartenden "Hammergegner" im Achtelfinale der Champions League erhalten. Der deutsche Meister aus München muss am 24. Februar sich im Europapokal-Evergreen mit Spaniens Rekordtitelträger Real Madrid auseinandersetzen. Der VfB Stuttgart trifft in der Runde der letzten 16 auf den englischen Premier-League-Spitzenreiter FC Chelsea.

Bayern und VfB zunächst daheim

Der FC Bayern und der VfB, die beide jeweils in der Vorrunde der "Königsklasse" den zweiten Platz belegt hatten, genießen am 24. /25. Februar 2004 zunächst Heimrecht. Die Rückspiele finden am 9. /10. März 2004 statt. Die Auslosung für Viertel- und Halbfinale findet am 12. März statt.

Die Duelle zwischen Bayern und Real haben in den letzten Jahren Tradition. In der Saison 1999/2000 gab es sogar vier Duelle zwischen den beiden Traditionsklubs innerhalb der Champions League, wobei die Bayern sogar dreimal siegten, aber am Ende trotzdem mit leeren Händen dastanden. In der Zwischenrunde gewannen die Bayern 4: 2 und 4:1. Im Frühjahr 2000 schalteten die Madrilenen die Bayern aber im Halbfinale (2:0 und 1:2) auf Grund des Auswärtstreffers aus. Im Endspiel gab Real dem FC Valencia (3:0) dann klar das Nachsehen.

Gute und schlechte Erinnerungen

Auf dem Weg zum Champions-League-Sieg 2001 schalteten die Bayern im Halbfinale jedoch den königlichen Klub mit 1:0 und 2:1 aus. Dafür revanchierte sich Real eine Saison später im Viertelfinale (1:2 und 2:0). Am Ende gewann der Renommierklub aus der spanischen Hauptstadt auch das Champions-League-Finale in Glasgow gegen Bayer Leverkusen mit 2:1.

"Ein absolutes Traumlos, wir gegen die weltbeste Mannschaft mit all ihren Topstars. Dies ist eine große Herausforderung für uns und ein Duell, in dem der FC Bayern nur gewinnen kann", freute sich Trainer Ottmar Hitzfeld.

VfB vor "großer Herausforderung"

Ebenfalls Außenseiter ist der deutsche Vizemeister VfB am 25. Februar gegen die Millionentruppe des FC Chelsea, die vor Saisonbeginn vom neuen russischen Boss Roman Abramowitsch für 160 Millionen Euro verstärkt wurde. In der Gruppe G setzte sich die Mannschaft von der Stamford Bridge souverän vor Sparta Prag durch. Erst am vergangenen Dienstag gastierten die "Blues" beim 2:0-Sieg gegen Besiktas Istanbul in Deutschland, als das Spiel in der Arena AufSchalke stattfand.

"Schon vor der Auslosung war klar, dass wir einen sehr starken Gegner bekommen würden. Der FC Chelsea hat sich vor dieser Saison kolossal verstärkt und ist eine große Herausforderung für unsere Mannschaft. Für uns ist dieses Los eine tolle Sache, der VfB Stuttgart hat 1998 das Endspiel im Europapokal der Pokalsieger gegen den FC Chelsea verloren und hat deshalb noch eine kleine Rechnung offen. Wir werden mit Selbstvertrauen nach England reisen und dort alles versuchen, um unseren Verein und natürlich auch den deutschen Fußball würdig zu vertreten", so VfB-Präsident Erwin Staudt.

Autor: er

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