Die UEFA hat gegen Besiktas Istanbul ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei der Champions-League-Partie gegen den FC Chelsea in der Arena AufSchalke war es zu 26 Festnahmen und fünf Verletzten gekommen.

UEFA lässt Vorfälle nicht auf sich beruhen

11. Dezember 2003, 16:04 Uhr

Die UEFA hat gegen Besiktas Istanbul ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei der Champions-League-Partie gegen den FC Chelsea in der Arena AufSchalke war es zu 26 Festnahmen und fünf Verletzten gekommen.

Die Zwischenfälle am Rande der Champions-League-Partie zwischen Besiktas Istanbul und dem FC Chelsea werden wohl ein Nachspiel haben. Insgesamt waren bei der Begegnung, die in der Arena AufSchalke ausgetragen worden war, 26 Festnahmen, fünf Verletzte und ein Sachschaden in Höhe von 45.000 Euro waren bilanziert worden. Die Europäische Fußball-Union UEFA leitete ein Ermittlungsverfahren ein und drohte dem türkischen Klub mit weiteren Sanktionen.

Den entstandenen Sachschaden hatte der türkische Meister anstandslos beglichen. Bei den Kontrollen vor den Stadiontoren wurden 186 Feuerwerkskörper und zwölf Messer konfisziert. Außerdem musste das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden, nachdem türkische Anhänger unzählige Rollen Toilettenpapier auf das Spielfeld geworfen hatte. Insgesamt waren 1000 Sicherheitskräfte, 500 Ordner und 500 Polizisten, im Einsatz.

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