Der Einzug ins Champions-League-Achtelfinale ist dem VfB Stuttgart nicht mehr zu nehmen. Im heutigen letzten Vorrundenspiel bei Manchester United wollen die Schwaben den Sieg in der Gruppe E perfekt machen.

Stuttgart will "ManU" erneut verzaubern

db
09. Dezember 2003, 22:26 Uhr

Der Einzug ins Champions-League-Achtelfinale ist dem VfB Stuttgart nicht mehr zu nehmen. Im heutigen letzten Vorrundenspiel bei Manchester United wollen die Schwaben den Sieg in der Gruppe E perfekt machen.

Auch wenn die vergangene Woche für Bundesliga-Spitzenreiter VfB Stuttgart alles andere als perfekt verlief - im heutigen abschließenden Spiel der Gruppenphase will das Team von Felix Magath in der Champions League wieder glänzen. Die bereits für das Achtelfinale qualifizierten Schwaben treffen heute (20.45 Uhr) in Old Trafford auf Englands Meister Manchester United. Dabei hofft der VfB wie schon beim 2:1-Hinspielerfolg in Stuttgart auf eine weitere "magische Nacht" und will sich als Gruppensieger für die Runde der letzten 16 qualifizieren.

"Wir haben nichts zu verlieren"

"Die Trauben hängen hoch. Wir haben als Außenseiter aber nichts zu verlieren und wollen punkten, um Gruppenerster zu werden. Dann könnten wir das Rückspiel im Achtelfinale zu Hause austragen. Mit ein bisschen Losglück ist der Sprung unter die besten Acht möglich", meinte Magath, der nur auf Abwehrrecke Marcelo Bordon (Knie-OP) verzichten muss, vor dem Abflug der VfB-Equipe am Montagmittag.

VfB mit sauberer Bilanz in der "Königsklasse"

Die Schwaben, die in den vergangenen 16 Bundesligapartien ohne Niederlage geblieben sind und dabei zwölf Mal zu Null spielten, konnten zuletzt auch in der "Königsklasse" vier Spiele in Serie gewinnen. Somit reicht der Magath-Elf heute auf Grund des Sieges im Gottlieb-Daimler-Stadion gegen die Mannschaft von Sir Alex Ferguson bereits ein Remis, um als Gruppenerster in die Runde der besten 16 Klubs einzuziehen. Darauf wollen sich die Stuttgarter Spieler, die von 3000 mitgereisten Anhängern unterstützt werden, allerdings nicht verlassen. "Wir können doch gar nicht auf Remis spielen. Da würden wir nur zusätzlich unter Druck geraten und dem könnten wir nicht 90 Minuten standhalten", sagte Magath, der von seiner jungen Mannschaft ein offenes Spiel erwartet.

Autor: db

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