Nach der Entwarnung für das in Bremen arg in Mitleidenschaft gezogene Knie schlugen die Grippe-Viren zu.

MSV: Standard-Spezi kann im Keller-Kracher auflaufen

Grlic plant nächsten Schritt

tt
02. April 2008, 23:16 Uhr

Nach der Entwarnung für das in Bremen arg in Mitleidenschaft gezogene Knie schlugen die Grippe-Viren zu.

"Am Montag habe ich mich noch katastrophal gefühlt", sagt MSV-Kapitän Ivica Grlic, "Dienstag ging es schon etwas besser." Gestern, Mittwoch, mischte der Routinier dann wieder voll auf dem Trainings-Platz mit, so dass Coach Rudi Bommer mit seinem Leitwolf planen kann.

Im Keller-Kracher gegen Energie kommt es besonders auf die Akteure an, die aus Standards Gefahrenherde herbeiführen können. Grlic traf sowohl im Hinspiel in Cottbus (2:1) als auch zuletzt in Bremen (2:1), wo er einen Freistoß gekonnt versenkte. "Aus solchen Bällen kann man immer etwas machen. Bei Werder stand die Mauer für mich gut", zwinkert der ehemalige Nationalspieler.

Die Art und Weise, wie die 90 Minuten am Freitag Abend in der MSV-Arena ablaufen, sind Grlic relativ egal: "Wir stecken mitten im Abstiegskampf, da geht es nicht um Schönspielerei. Wichtig ist vor allem, dass wir solche Duelle einfahren. Wir wollen unsere Heimbilanz durch einen Sieg aufpolieren und den nächsten Schritt zum Klassenerhalt machen."

Die Tatsache, dass der aufgestaute Unmut zwischen Fans und Mannschaft durch den Bremen-Erfolg sowie ansschließende Zaun-Gespräche abgebaut werden konnte, wertet "Grille" als positiv: "Die MSV-Anhänger sind und bleiben unser Rückhalt. Wir wollen es mit ihnen zusammen schaffen und brauchen sie dringend für den Erfolg." Morgen wird es also auch auf den "zwölften Mann" ankommen. Grlic: "Uns erwartet ein Gedulds- und Kampfspiel. Wann wir es entscheiden, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass wir es gewinnen. Von mir aus auch in der Schlussphase wie im Dezember gegen Nürnberg."

Autor: tt

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