In den Wochen seit der Winterpause sah man Axel Lawarée nicht selten mit einem breiten Grinsen auf den Lippen die Fragen der Journalisten beantworten.

Düsseldorf: Lawarée und der verschossene Elfmeter

„Tut mir so leid“

kru
01. April 2008, 08:51 Uhr

In den Wochen seit der Winterpause sah man Axel Lawarée nicht selten mit einem breiten Grinsen auf den Lippen die Fragen der Journalisten beantworten.

Am Samstag war genau das Gegenteil der Fall: Der Fortuna-Stürmer war geknickt. Grund dafür war nicht nur die 0:2-Niederlage gegen den 1.FC Magdeburg, sondern auch seine Chance, als er vom Elfmeterpunkt aus an FCM-Keeper Christian Beer scheiterte. Seine Sicht der Szene: „Wenn man den Ball versenkt, war er gut geschossen. Und das trifft auf meinen Versuch nicht zu.“

Es wäre der Ausgleich gewesen, der die Fortuna voll ins Spiel zurückgebracht hätte. „Natürlich, wir hätten dann wahrscheinlich mindestens einen Zähler geholt. Deshalb tut es mir auch so leid, dass ich verschossen habe“, kommentierte der Belgier, der selber an den vielen Offensivaktionen der Landeshauptstädter beteiligt war. "Mindestens zehn Schüsse von uns wurden abgefälscht und kamen dadurch gar nicht aufs Tor. Bei jeder Möglichkeit war einer dazwischen, entweder ein Verteidiger oder der Torwart.“

Wenn man solche Partien nicht gewinnt, wird es mit dem Aufstieg ganz schwierig. Lawarée: „Wir haben eigentlich richtig gut gespielt, haben ständig versucht, anzugreifen.“ Schließlich lief die Truppe von Trainer Norbert Meier ab der achten Minute einem Rückstand hinterher. „Das war sehr schwierig für uns“, ärgerte sich Lawarée, der nun mit seinem Team zu den finanziell angeschlagenen Lübeckern reisen muss, die gestern in Oberhausen mit 0:3 baden gingen. „Dort müssen wir unbedingt etwas holen“, legte sich der Goalgetter abschließend fest.

Autor: kru

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