Deutschlands Nationaltorhüter Jens Lehmann überollte mit Arsenal London Inter Mailand. Dank eines 5:1(1:1)-Auswärtssieges dürfen sich die

Arsenal London feiert Schützenfest in Mailand

ck
26. November 2003, 09:08 Uhr

Deutschlands Nationaltorhüter Jens Lehmann überollte mit Arsenal London Inter Mailand. Dank eines 5:1(1:1)-Auswärtssieges dürfen sich die "Gunners" wieder berechtigte Hoffnungen auf das Achtelfinale machen.

Deutschlands Nationaltorhüter Jens Lehmann darf in der Champions League wieder hoffen. Durch einen überzeugenden 5:1 (1:1)- Erfolg von Arsenal London über Inter Mailand haben die "Gunners" nun wieder alle Möglichkeiten, in der Königsklasse des Fußballs zu verbleiben. Das 1:1 des AS Monaco in der Gruppe C gegen den PSV Eindhofen reichte den Franzosen, um die Fahrkarte für das Achtelfinale zu lösen.

In Gruppe A ist alles möglich

In Anderlecht kämpften die Gastgeber gegen Lyon engagiert gegen das drohende Aus und besiegten letztlich den französischen Meister Olympique Lyon mit 1:0 (0:0). Im Duell mit dem Team des Ex-Münchners Giovane Elber war 19 Minuten vor Schluss der Finne Hannu Tihinen zur Stelle und markierte den Siegtreffer. In der Tabelle zog Anderlecht mit sieben Zählern nach Punkten mit dem neuen Spitzenreiter Celtic Glasgow und Lyon gleich (alle sieben). München ist vor dem Gruppen-Finale am 10. Dezember (Mittwoch) mit einem Zähler zurück Schlusslicht.

London musste in Mailand nach der Führung durch den französischen Torjäger Thierry Henry (25.) zwar nach dem Ausgleich durch Christian Vieri (33.) hinnehmen, doch nach der Pause war bei den "Gunners" fast jeder Schuss ein Treffer. Fredrik Ljungberg (48.) leitete den Sieg ein, in der Schlussphase machten erneut Henry (85.) sowie Edu (87.) und Henrys Landsmann Robert Pires (89.) die Demütigung für Inter perfekt. Arsenal schob sich durch den Triumph auf Platz zwei hinter Lokomotive Moskau, das durch ein 3:2 gegen Dynamo Kiew mit einem Zähler Vorsprung auf die Briten die Spitze übernahm. Punktgleich hinter dem Lehmann-Team liegt Inter vor seinem Match in Kiew, das sich auch noch Chancen ausrechnen kann, nur noch auf Rang drei.

Monaco ist "durch"

Spitzenreiter Monaco reichte das Remis gegen Eindhoven auf Grund der besseren Vergleiche mit dem PSV und Deportivo La Coruna zum Weiterkommen. Deswegen konnten die Monegassen nach der Führung durch Fernando Morientes (34.) den Gäste-Ausgleich durch "Joker" Jan Vennegoor of Hesselink (85.) leicht verschmerzen. Der PSV spielte nach einer Gelb-Roten Karte gegen Theo Lucius (49.) zunächst in Unterzahl, beendete die Partie jedoch durch Platzverweise gegen Monacos Duo Akis Zikos (83.) und Ludovic Giuly (87.) sogar noch in Überzahl.

Durch Eindhovens Punktgewinn muss La Coruna noch um das Achtelfinale zittern. Immerhin zeigten sich die Spanier vom 3:8-Debakel in Monaco gut erholt und schickten AEK Athen mit 3:0 (1:0) nach Hause. Die Treffer von Hector (22.), Juan Carlos Valeron (51.) und des eingewechselten Albert Luque (71.) brachten die Galizier in eine gute Ausgangsposition für das "Endspiel" in Eindhoven, wo "Depor" schon ein Remis genügen würde.

Istanbul müsste sich mächtig strecken

La Corunas Ligarivale San Sebastian machte in der Gruppe D durch das 2:2 (1:0) bei Olympiakos Piräus auch in Unterzahl nach einem Platzverweis gegen Darko Kovacevic (66.) schon einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale. Nach den Toren von Igor Gabilondo (31.) und Gabriel Schürrer (74.) bei Gegentreffern von Ieroklis Stoltidis (59.) und Neri Castillo (71.) kann Real nur noch von Galatasaray Istanbul, dessen Partie gegen den schon als Achtelfinalist feststehenden Spitzenreiter Juventus Turin wegen der Terror-Anschläge in der Türkei erst am 2. Dezember stattfindet, von Platz zwei verdrängt werden. Allerdings müsste der türkische Rekordmeister dafür sowohl gegen "Juve" als auch das letzte Gruppenspiel in San Sebastian gewinnen.

Autor: ck

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