Einen herben Dämpfer hat der Formel-1-Spitzenreiter McLaren-Mercedes vor dem dritten WM-Laufes der Saison in Bahrain zu verkraften. Das Team ist aufgrund der Spionage-Affäre 2007 von seinem angestammten Platz im vorderen Drittel ans Ende der Boxengasse versetzt worden. Dies verkündete der Automobil-Weltverband FIA.

Wegen der Spionage-Affäre:

McLaren-Mercedes ans Ende der Boxengasse versetzt

sid
31. März 2008, 12:26 Uhr

Einen herben Dämpfer hat der Formel-1-Spitzenreiter McLaren-Mercedes vor dem dritten WM-Laufes der Saison in Bahrain zu verkraften. Das Team ist aufgrund der Spionage-Affäre 2007 von seinem angestammten Platz im vorderen Drittel ans Ende der Boxengasse versetzt worden. Dies verkündete der Automobil-Weltverband FIA.

Dem britisch-schwäbischen Team waren im Zuge des Spionage-Skandals vergangene Saison alle Konstrukteurs-Punkte aberkannt worden. Damit belegte das Team den letzten Platz der WM-Wertung und ist somit reglementgemäß das Schlusslicht in der Boxengasse.

In den beiden ersten Saisonrennen in Australien und Malaysia hatte McLaren-Mercedes mit stillschweigender Duldung der FIA dennoch seine angestammten Garagen Nummer 15, 16, 17 und 18 bezogen. Im weiteren Verlauf der WM 2008 müssen sich die Silbernen auf die drei Boxen Nummer 33, 34 und 35 beschränken. Jedes der elf Formel-1-Teams 2008 bringt eine gigantische Ausrüstung an den Start. Pro Rennstall sind zwischen 50 und 80 Frachtcontainer mit einem Gesamtgewicht von bis zu 40 Tonnen üblich. 30 Tonnen wiegen alleine die jeweils drei Autos plus Zubehör, die restlichen zehn Tonnen verteilen sich auf den Rest des Equipments bis hin zur Teamkleidung.

Auch da kommt etliches zusammen, immerhin sind pro Rennstall mehr als 100 Mechaniker und Helfer im Einsatz. Außerdem werden in der Boxengasse an einem Rennwochenende 180 Rechner und mehr als 300 Laptops zum internen Datentransfer installiert, daneben sind rund 1100 Walkie-Talkies im Einsatz.

Autor: sid

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