Am Mittwochabend noch sagte Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel, der mit seiner Mannschaft ein Länderspiel gegen Portugal in der LTU-arena absolvierte.

Fortuna - Magdeburg 0:2 (0:1)/Meier kopfschüttelnd:

„Fußball kann so grausam sein“

kru/pozo
31. März 2008, 10:47 Uhr

Am Mittwochabend noch sagte Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel, der mit seiner Mannschaft ein Länderspiel gegen Portugal in der LTU-arena absolvierte.

„Die Atmosphäre im Stadion war klasse. Die Fortuna soll zusehen, dass sie wieder hochkommt.“ So wird das jedoch nichts. Durch die 0:2 (0:1)-Niederlage gegen den 1.FC Magdeburg rutschten die Düsseldorfer nicht nur in der Tabelle auf Rang vier, sondern mussten zudem einen herben Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen.[box_rsprint]

„Fußball kann so grausam sein“, schüttelte Trainer Norbert Meier den Kopf. „Wir hatten ein Eckenverhältnis von 19:2, 25 Freistöße und die Spielanteile in Prozent auszudrücken, spare ich mir einfach.“ Mit diesen Worten wird die Partie in der Tat gut beschrieben. Es ging im Regelfall in eine Richtung, nämlich auf das Tor von Magdeburgs Schlussmann Christian Beer, der mit einem gehaltenen Elfmeter von Axel Lawarée zum Helden avancierte (42.). „Unseren Torhüter muss ich hervorheben, er hat mich absolut überzeugt“, strahlte FCM-Coach Paul Linz bis über beide Ohren und analysierte: „Diesen Sieg haben wir uns erkämpft. Spielerisch haben wir wirklich nicht viel geboten. Aber was meine Mannschaft an Einstellung, Willen und Kampfgeist gezeigt hat, muss man loben.“

Schon nach acht Minuten brachte Michael Probst die Gäste ausgerechnet nach einer Standard-Situation in Führung, kurz vor Schluss verwandelte der eingewechselte Ivica Jarakovic einen Konter, nachdem Düsseldorfs Keeper Michael Melka mit aufgerückt war. „Wir müssen zusehen, dass in Zukunft unser großer Aufwand auch im richtigen Verhältnis zum Ertrag steht“, forderte Meier und fügte hinzu: „Nach den 90 Minuten saßen die Jungs mit hängenden Köpfen in der Kabine. Es ist meine Aufgabe, sie wieder aufzurichten.“ Um am kommenden Samstag die Auswärtshürde Lübeck erfolgreich zu nehmen.

Autor: kru/pozo

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