Schon vor der Schlusssirene, bzw. dem entscheidenden Treffer im Finale der Oberliga-Aufstiegsrunde, beschäftigt viele Fans die Frage, wie es nach dem Finale bei den beiden Vereinen weitergeht.

Eishockey: Planspiele in Herne und Dortmund

Oberliga bedingt reizvoll

Markus Terbach
30. März 2008, 23:56 Uhr

Schon vor der Schlusssirene, bzw. dem entscheidenden Treffer im Finale der Oberliga-Aufstiegsrunde, beschäftigt viele Fans die Frage, wie es nach dem Finale bei den beiden Vereinen weitergeht.

„Wir spielen in Dortmund weiter Eishockey“, hat Dortmunds Vorstandsmitglied Klaus Picker angesichts ewiger Diskussionen um eine Abhängigkeit der Elche von einem Sponsor (KiK) inzwischen wenig Lust, noch detailliert Auskunft zu geben. „Wie bei jedem professionell geführten Verein folgt dann die kritische Analyse der Saison und der Zukunftsperspektive. Die Unterlagen für das Lizenzierungsverfahren der ESBG haben wir längst erhalten und bereits eine erste Durchsicht vorgenommen.“

Letzteres hat auch HEV-Geschäftsführer Matthias Roos getan. „Da ist schon sehr viel zu berücksichtigen und neben Sponsorengesprächen wären im Fall eines Finalsiegs noch weitere Gespräche von Bedeutung“, lässt Roos durchblicken, dass ihm und den Verantwortlichen beim HEV dann viel Arbeit blüht. „Entscheidend wäre aber, dass wir einen Sponsorensockel schaffen, der 50 Prozent des Etats abdeckt. Der würde aber in Abhängigkeit von der sportlichen Zielsetzung zwischen 400.000 und 600.000 Euro pendeln.“

Egal, wer gewinnt, die Fans beider Lager werden sich in Sachen Bekenntnis für oder gegen die Oberliga noch einige Tage gedulden müssen, denn für die Verantwortlichen beider Vereine ist das, was sie da im ESBG-Bereich erwartet, im Moment nur bedingt reizvoll, da man die Existenz des Vereins und das erarbeitete Image bei den Fans nicht fahrlässig aufs Spiel setzen will.

Autor: Markus Terbach

Kommentieren