Auch, wenn sportlich noch nicht klar ist, wohin die Reise geht, hat der VfB Hüls bereits die ersten Planungs-Pflöcke eingeschlagen.

VfB Hüls: Seyfullah Kalayci hat verlängert

Einigkeit mit Planhof, Stondzik und Westphal

tt
28. März 2008, 09:35 Uhr

Auch, wenn sportlich noch nicht klar ist, wohin die Reise geht, hat der VfB Hüls bereits die ersten Planungs-Pflöcke eingeschlagen. "Seyfullah Kalayci bleibt auch in der neuen Saison bei uns, er hat seinen Vertrag bereits unterschrieben", freut sich Fußball-Abteilungsleiter Horst Darmstädter.

Eine feste Zusage zum Verbleib am Badeweiher liegt Darmstädter zudem von Abwehrspieler Sven-Ole Lemke vor, auch das "Recklinghäuser Trio" Thorsten Stondzik, Tino Westphal sowie Michael Planhof gibt "grünes Licht" für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Der VfB-Boss zufrieden: "Das sieht alles sehr positiv aus, es fehlen nur noch die Unterschriften auf den bereits entworfenen Papieren. Mit Kapitän Matthias Krantz gab es ein lockeres Gespräch, auch hier sieht die Tendenz grundsätzlich gut aus."

Zwei bis drei "Wackel-Kandidaten" hat Darmstädter im aktuellen Aufgebot ausgemacht, das Gros des Teams wird aber auch in der kommenden Saison im rot-weißen Dress auflaufen. Auch die Besetzung der Leit-Position an der Außenlinie ist unumstritten. Darmstädter: "Gerüchte, wonach wir mit Trainer Klaus Täuber angeblich unzufrieden sein sollen, kann ich nur ins Reich der Fabel verweisen. Wir machen mit ihm weiter. Sowohl von seiner Seite als auch aus Vereins-Sicht gibt es überhaupt keine Probleme, das passt. Gerade im Trainer-Bereich sollte eine gewisse Kontinuität herrschen."

Obwohl die Truppe nach mehreren sieglosen Partien zuletzt auf's Korn genommen wurde und sich deutliche Sätze anhören musste, ist es mit der Harmonie im Vest nicht vorbei. "Alle ziehen hervorragend mit", bestätigt Darmstädter, "es gibt nichts zu knurren. Wir haben ein Super-Trainer-Team, tolle Betreuer, hervorragende medizinische Versorgung und durch den neu entstehenden Kunstrasen ausgezeichnete Trainings-Bedingungen." Der Hülser "Macher" weiter: "Eigentlich fehlt nur der Aufstieg in die NRW-Liga, was ja bei genauer Betrachtung nichts anderes als ein Klassenerhalt wäre. Schließlich wird das demnächst die fünfte Liga, die ja unsere aktuelle Verbandsliga momentan auch schon ist."

Trotzdem will der VfB natürlich als Erster über die Ziellinie hechten, was angesichts der Konkurrenz an der Spitze schwer genug wird. Darmstädter: "Dass Rhynern gegen Hiltrup gewonnen hat, war gut, sonst wäre der TuS womöglich auf sechs Punkte davongezogen. Wir müssen noch nach Hiltrup und zum SuS Stadtlohn reisen, können also selbst in direkten Duellen einiges bewegen." Darmstädter weiß: "Verlieren darfst du diese Dinger nicht, dann sinken die Chancen erheblich, am Ende Meister zu werden." Am Sonntag geht es zunächst zu Kellerkind Brakel - sofern der Wettergott will.

Autor: tt

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren