Die Germania scheint auf Außergewöhnliches zu stehen. Denn nicht nur hinter den Kulissen weiß man zu überraschen, auch auf dem Platz sorgt die DJK für Furore. Nach dem Zehn-Tore-Match gegen Schermbeck wurde der Topfavorit aus Münster geschlagen. Der 4:3-Sieg in Oestrich ist ein weiteres Highlight in der jüngsten Geschichte.

Gladbeck: Brands "fantastische" Erinnerungen

Außergewöhnliche Erlebnisse

tr
27. März 2008, 19:40 Uhr

Die Germania scheint auf Außergewöhnliches zu stehen. Denn nicht nur hinter den Kulissen weiß man zu überraschen, auch auf dem Platz sorgt die DJK für Furore. Nach dem Zehn-Tore-Match gegen Schermbeck wurde der Topfavorit aus Münster geschlagen. Der 4:3-Sieg in Oestrich ist ein weiteres Highlight in der jüngsten Geschichte.

Und ein Mann stand in allen Partien im Fokus. Denn Torwart Hikmek Öztürk griff ein ums andere Mal daneben, hielt sein Team dann aber auch wieder mit zahlreichen Glanzparaden im Spiel. "Hikmek hat noch einen spielentscheidenden Fehler gemacht", berichtet sein Torwat-Trainer Ralf Brand. "Da er auch einige Unhaltbare gemeistert hat, relativiert sich auch der ein oder andere Patzer."

Während Öztürk um seinen Einsatz folglich nicht zittern muss, scharrt Ersatzmann Daniel Samorey aber schon gewaltig mit den Hufen. Der Keeper will unbedingt die Chance nutzen, sich auch einmal im Spiel zu beweisen. "Daniel ist zwar im Training immer vorne, aber mehr als dies mitzuteilen kann ich nicht tun", hat Brand trotz der besseren Leistungen Samoreys bei den Einheiten Verständnis dafür, dass die Verantwortlichen keinen Wechsel auf der Linie ins Kalkül ziehen.

Aber auch Brand liebt es ja bekanntlich außergewöhnlich. Denn gerade erst ist der 47-Jährige von seinem Praktikum bei Bayern München zurück. "Es war eine tolle Erfahrung", strahlt Brand. "Leuten wie Sepp Maier, Michael Rummenigge oder Gerd Müller habe ich früher zugesehen und plötzlich unterhält man sich mit ihnen. Das ist schon fantastisch."

Wie auch der Höhenflug der DJK. "Das hat uns wohl niemand zugetraut", lacht Brand, der nun fünf Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Quali-Platz hat. "Und gegen Sprockhövel müssen wir gewinnen", ballt Brand die Faust und schiebt mit Blick auf das darauffolgende Match gegen den VfL II nach: "Münster haben wir auch schon ein Beinchen gestellt, also warum sollten wir nicht auch Bochum niederkämpfen? Bei uns ist zwar nicht alles Gold was glänzt, aber die Mannschaft spielt derzeit einen guten Ball. Wenn wir dieses Niveau halten, sehe ich kein Problem, das Ziel zu erreichen." Das wäre dann sicherlich außergewöhnlich...

Autor: tr

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