Und hier die Fortuna-Noten nach dem 2:0-Erfolg beim SC Verl.

Düsseldorf: Einzelkritik in Verl

Caillas mit Waffen, Sahin mit Traumnote

kru
25. März 2008, 09:05 Uhr

Und hier die Fortuna-Noten nach dem 2:0-Erfolg beim SC Verl.

Michael Melka (3): Entschärfte drei Fernschüsse von Mainka (9., 70.) und Amaral (75.) ohne Probleme. Zeigte eine kleine Unsicherheit nach einer Ecke (30.). Blieb in der heiklen Schlussphase ruhig.
Olivier de Cock (3-): Unauffällige Partie des Belgiers. Nach vorne ging gar nichts, hinten brannte aber auch genauso wenig an. Insgesamt trat er in den Defensivaktionen abgeklärt auf.
Hamza Cakir (3): Klärte zu Beginn zwei Mal per Kopf (9., 13.) und zu Beginn des zweiten Durchgangs gut gegen N’Diaye (47.). Im Aufbauspiel nicht immer fehlerfrei.
Jens Langeneke (3): Hatte seine Souveränität nach dem schwachen Auftritt gegen Dresden wieder. Nur bei einem riskanten Querpass nicht auf der Höhe (61.), sonst wie sein Kollege Cakir ohne Fehl und Tadel.
Henri Heeren (4): Musste nach einer halben Stunde mit Muskelproblemen raus, hatte bis dahin mehrfach Schnelligkeits-Defizite gegen den quirligen Mainka.
Markus Anfang (3): Als Denker und Lenker im Mittelfeld unverzichtbar, wies seine Kameraden, wenn es nötig war, lautstark zurecht. Seine Präsenz ist wichtig, auch wenn er im Spiel nach vorne nicht immer eine glückliche Figur machte.
Ahmet Cebe (2-): Wie schon gegen Dresden mit einem unglaublichen Pensum, obwohl er angeschlagen in die Partie ging. Beim 1:0 mit klasse Übersicht (16.). Hatte Pech, als sein Flugkopfball nur an den Pfosten ging (53.).
Andreas Lambertz (4): Fast gar nicht zu sehen, auch wenn er wieder viel lief. Setzte nach hinten und nach vorne richtig gut nach, hätte jedoch den Nachschuss nach Cebe-Kopfball versenken müssen (53.).
Olivier Caillas (2-): Seine Hereingaben sind eine Waffe (8., 9., 48., 53.). Vor dem 1:0 mit perfektem Pass auf Cebe (16.), einen eigenen Versuch lenkte Bergenthal so gerade eben über die Latte (57.).
Kenan Sahin (1): Entschied nicht nur das Spiel durch seine beiden Treffer, sondern war auch ansonsten immer anspielbar und legte die Bälle prima ins Mittelfeld ab. Beim zweiten Tor ließ er Saur ganz alt aussehen. (26.). So ist er ein absoluter Glücksgriff.
Axel Lawarée (4): Wie immer rackerte er fürs Team, aber war daran beteiligt, dass der Sack nicht eher zu war. Mit ganz schwachem Abschluss (12., 82.), aber mit tollem Falrückzieher in die Arme von Bergenthal (59.). Klärte im eigenen Strafraum zwei Mal per Kopf.
Fabian Hergesell (3-): Wurde erneut für Heeren ins kalte Wasser geworfen und war zur Stelle. In einer Szene ließ er sich von Hop austanzen (54.).

Autor: kru

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