Irgendwie hören sich die Äußerungen nach den MSV-Spielen an wie eine Platte, die einen Sprung hat.

MSV: Duisburger Analyse-Platte hat einen Sprung

Mittendrin statt nur dabei

tt
24. März 2008, 10:05 Uhr

Irgendwie hören sich die Äußerungen nach den MSV-Spielen an wie eine Platte, die einen Sprung hat.

"Irgendwann muss das Glück doch auch mal zu uns kommen. So viel Pech kann man doch gar nicht mehr haben", raufte sich Verteidiger Tobias Willi buchstäblich die Haare, um dann ins Detail zu gehen: "So viele Dinger, wie wir in der zweiten Hälfte versemmelt haben, das geht auf keine Kuhhaut. Wir hätten den Sieg verdient gehabt – wie schon so oft in dieser Saison."

Dabei schien eigentlich alles zugunsten des Abstiegskandidaten zu laufen. "Nach dem Platzverweis denkst du mal wieder, wir haben doch alles im Griff. Gegen zehn Mann ist es doch ein Leichtes, daheim zu gewinnen. Aber ein Gegner in Unterzahl steht sehr tief und dagegen haben wir in dieser Spielzeit noch kein Mittel gefunden. Das können wir gar nicht", legte Willi den Finger in die Wunde.

Die Keller-Konstellation bleibt wie gehabt. "Die Tabelle wird auch nicht schöner, je häufiger man darauf schaut. Das sieht nicht toll aus, dennoch haben wir wieder ein Pünktchen mehr auf dem Konto", fasste der frühere Breisgauer zusammen, um dann deutlich zu machen: "Es wird langsam Zeit, dass wir für eine Überraschung sorgen. Ein Ding muss her. Nur auf die Spiele gegen Cottbus oder Nürnberg zu setzen, reicht jetzt nicht mehr. Die Matches werden immer weniger. Wenn das gelingen sollte, dann sind wir mittendrin. Und nicht nur unten dabei."

Autor: tt

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