Auch der Kapitän ackerte auf dem Feld vorbildlich. Trotzdem reichte es am Ende wieder nicht zum erhofften Sieg in Emden.

RWE: Lorenz sieht Fingerspitzengefühl der Fans

„Diesen Fight haben wir geliefert“

cb
21. März 2008, 09:09 Uhr

Auch der Kapitän ackerte auf dem Feld vorbildlich. Trotzdem reichte es am Ende wieder nicht zum erhofften Sieg in Emden.

Was Michael Lorenz aber auffiel, war die Resonanz der mitgereisten RWE-Fans. Denn die feierten nach den 90 Minuten ihre Mannschaft. Lorenz betonte: „Die Anhänger wollen uns kämpfen sehen, diesen Fight haben wir geliefert. Jeder hat sich gegen die Kickers gestemmt. Dabei war es nach Braunschweig nicht leicht, die Köpfe frei zu kriegen. Aber wir haben es geschafft und die Fans sind nicht blöd. Die wollen uns Gras fressen sehen. Das haben wir umgesetzt und verdient einen Zähler mitgenommen.“

Mehr war allerdings nicht drin, denn der Vorwärtsgang wurde nur selten gesucht. Lorenz: „Braunschweig war ganz einfach noch in den Köpfen drin. Daher fehlte die Leichtigkeit im Spiel nach vorne. Dann haben wir in der Mitte der ersten Hälfte wieder auf ein 4-4-2-System umgestellt. Wir wussten, wie schwierig es wird, daher galt das Augenmerk zunächst der Defensive.“

Denn einen Rückstand kann man auf diesem Geläuf nur ganz schwer aufholen, „und das wollten wir mit aller Macht verhindern“, wie der Spielführer auch zugab. Und genau so offen sprach er die Marschroute für die kommenden Wochen an: „Wir haben jetzt zwei Heimspiele vor der Brust. Die Fans haben Fingerspitzengefühl bewiesen. Man hat gesehen, wir reißen uns de Arsch auf. Und mit der Unterstützung fahren wir die Dinger ein und erreichen dann auch unsere Ziele.“

Wenn es nach Lorenz geht, mit Coach Heiko Bonan. Seine Meinung zur Diskussion: „So etwas bringt immer Unruhe, das ist wie ein schwebendes Verfahren. Das ist das Unglückliche an der Situation, wenn zu viel in die Öffentlichkeit kommt. Wir als Mannschaft versuchen, uns auf uns zu besinnen und alle zu geben, um die dritte Liga zu erreichen. Auf alles andere haben wir dann keinen Einfluss mehr.“

Autor: cb

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