In dieser Saison waren souveräne Leistungen von Fortunas Abwehrchef Jens Langeneke an der Tagesordnung.

Düsseldorf: Langeneke und das „Aufstiegsgerede“

„Es nervt tierisch“

kru
20. März 2008, 22:46 Uhr

In dieser Saison waren souveräne Leistungen von Fortunas Abwehrchef Jens Langeneke an der Tagesordnung.

Im Match gegen Dresden war der ehemalige Ahlener so etwas wie die tragische Figur. Schon nach fünf Minuten verlor der Innenverteidiger in der Vorwärtsbewegung den Ball und die anschließende Ecke verwandelte Dresdens Martin Stocklasa zur Führung. Beim entscheidenden Elfmeter war Langeneke ebenfalls direkt beteiligt, er soll Foul gegen Thomas Bröker gespielt haben. Der Defensiv-Spezialist zu der Szene: „Ich wollte den folgenden Schuss blocken und plötzlich gibt es den Strafstoß. Ich weiß nicht, ob Hamza Cakir ihn berührt hat, ich auf jeden Fall nicht.“ Sein Zusatz: „Sollte es wirklich eine Konzessionsentscheidung gewesen sein, ist es umso schlimmer, schließlich ist Thomas Frank ein Bundesliga-Schiedsrichter.“

Dennoch gab Langeneke zu, dass es nicht gerade sein bester Auftritt im Fortuna-Trikot war: „Ich habe wirklich schlecht gespielt. Ich hoffe, dass es das letzte Mal in dieser Saison war.“ Die schwache Leistung hat jedoch nichts mit den Angreifern der Dresdner zu tun, fand Langeneke: „Wir haben in der Saison schon gegen die unterschiedlichsten Stürmer gespielt. Daran hat es nicht gelegen.“

Wie geht es jetzt mit der Fortuna weiter? Langeneke: „Ich hoffe, wir können das Aufstiegsgerede jetzt endlich mal in eine Schublade packen. Das nervt nämlich tierisch.“

Autor: kru

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