Nach Vicente Sanchez hat nun auch Zé Roberto sein Debüt beim Schalker Fan-Stammtisch gegeben.

Schalke: Zé Roberto ist nicht mehr allein

"Barca" kommt wohl zu früh

20. März 2008, 17:39 Uhr

Nach Vicente Sanchez hat nun auch Zé Roberto sein Debüt beim Schalker Fan-Stammtisch gegeben.

Am Dienstagabend plauderte der Brasilianer gemeinsam mit Co-Trainer Nestor El Maestro vor den Anhängern und gab zu, dass er von der Atmosphäre in der Arena beeindruckt sei. "Die Fans hier sind noch toller als bei Benfica Lissabon", zog Zé Roberto einen Vergleich zu Portugal, wo er im Frühstadium seiner Profikarriere spielte - und scheiterte.

Wann er nach seiner Muskelverletzung wieder auf dem Platz stehen könne, wisse der Winterzugang noch nicht. Das Duell gegen "Barca" am 1. April wäre ein lohnendes Ziel, aber Zé Roberto möchte nicht zu früh anfangen, nachdem er im Winter über zwei Monate wegen der gleichen Blessur ausgefallen war.

Nestor El Maestro, der früher mal Jevtic hieß und in der Fan-Kneipe auch als Übersetzer fungierte, brachte frische Eindrücke vom Gegner "Barca" mit nach Schalke. "Ich war am Sonntag in Almeria und habe Barcelona dort beobachtet", erklärte der vor allem fürs Techniktraining zuständige ältere Bruder des talentierten Schalker C-Jugendlichen Nikon. In seiner früheren Tätigkeit als Jugend- und Amateurcoach des CF Valencia kam er in Spanien viel herum und durfte auch bereits die Atmosphäre im legendären "Camp Nou" erleben. "Das ist sehr beeindruckend. Wenn man nach oben schaut, sieht man einfach nur Menschen", berichtete El Maestro, der von Gustavo Varela gerne auch "Mourinho" gerufen wird.

Er will im kommenden Sommer in England die Profitrainer-Lizenz erwerben und laut eines Interviews mit dem Internet-Portal spoxx.com in sechs, sieben Jahren selbst Chefcoach einer Mannschaft werden. Zé Roberto hingegen ist inzwischen auch privat auf Schalke angekommen. "Meine Frau und mein Sohn sind mittlerweile auch in Deutschland. Sie haben gegen Duisburg das erste Spiel gesehen und waren sehr beeindruckt", erklärte Zé Roberto mit strahlenden Augen.

Sein Vertrag läuft bis 2011. Bis dahin wird er wohl auch noch ein paar Spiele für die Königsblauen machen.

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