Sportlich gibt es momentan an unserem VfL nichts zu mäkeln. Deshalb hätte ich nicht geglaubt, bei der anstehenden Vertragsverlängerung von Stefan Kuntz die Worte Konflikt oder Unstimmigkeiten zu hören. Vielmehr bin ich davon ausgegangen, dass einzig eine bloße Bekanntgabe der Einigung durch die Presse gehen würde.

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Herr Altegoer, Ihr Kind ist nun erwachsen!

Michael Krumm
19. März 2008, 16:36 Uhr

Sportlich gibt es momentan an unserem VfL nichts zu mäkeln. Deshalb hätte ich nicht geglaubt, bei der anstehenden Vertragsverlängerung von Stefan Kuntz die Worte Konflikt oder Unstimmigkeiten zu hören. Vielmehr bin ich davon ausgegangen, dass einzig eine bloße Bekanntgabe der Einigung durch die Presse gehen würde.

Zu Verstehen sind diese Querelen auf den ersten Blick nicht. Zwei Personen – ein Verein! Väterlicher Freund auf der einen Seite, „Ziehsohn“ auf der anderen. So, und nicht anders war oder ist das Verhältnis zwischen „Boss“ Werner Altegoer und Stefan Kuntz einzuordnen. Beide machten keinen Hehl aus ihrer besonderen Beziehung zueinander. Jetzt soll alles anders sein? Wenn ja, warum?
Vielleicht liebäugelt Kuntz mit der Nachfolge von Uli Hoeneß? Oder hat der „Boss“ Angst davor, dass sein Einfluss verloren geht, wenn der Verein in Zukunft nicht mehr auf seine Bürgschaften angewiesen ist? Bei all diesen Spekulationen ist, für den Fall, dass Kuntz geht oder gehen muss, eine Sache unumgänglich: Der Verein, allen voran Herr Altegoer, hätte sich dann vor den Fans zu rechtfertigen, wer, wann, wo und wie Foul gespielt hat!

Ich habe weiterhin die Hoffnung, dass sich alle zusammenreißen und eine Lösung gefunden wird. Für Eitelkeiten ist bei einer solch wichtigen Frage kein Platz.

Herr Altegoer, es ist an der Zeit, dass sie ihr blau-weißes Kind, das sie ohne Zweifel auch in schweren Zeiten gut erzogen und vor allem finanziell unterstützt haben, in die Hände anderer übergeben. Der VfL ist nun, wenn sie so wollen, erwachsen, und geht einen anderen Weg. Genießen sie doch die weitere Entwicklung! Ihr Kind wird ihr Kind bleiben und es Ihnen genauso wenig vergessen, wie wir Fans. Zur Vernunft rufen kann man einen Zögling jederzeit, auch wenn ich hoffe, dass es nicht sein muss. Von daher, im Namen der Fans: Vertragsverlängerung für unseren Sympathieträger!

Bis dahin, Glück auf!

Autor: Michael Krumm

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