Bundestrainer Joachim Löw lässt sich angesichts der Formschwäche einiger Nationalspieler vor dem Länderspiel gegen die Schweiz am 26. März in Basel nicht aus der Ruhe bringen.

Löw fordert Leistungssteigerung/ Lehmann muss zittern

"Bei den Torhütern habe ich mich nie definitiv festgelegt"

sid
17. März 2008, 12:33 Uhr

Bundestrainer Joachim Löw lässt sich angesichts der Formschwäche einiger Nationalspieler vor dem Länderspiel gegen die Schweiz am 26. März in Basel nicht aus der Ruhe bringen. "Wir lassen uns in keiner Form aus der Bahn werfen und setzen auf unsere unmittelbare EM-Vorbereitung. Von Nervosität ist nichts zu spüren, auch wenn wir uns im Vergleich zum Österreich-Spiel sicher steigern müssen", sagte Löw.

Beim 3:0 gegen EM-Co-Gastgeber Österreich Anfang Februar hatte die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vor allem in der ersten Halbzeit schwer enttäuscht. Zudem hatte Keeper Jens Lehmann, bei Premiere-League-Klub FC Arsenal weiterhin nur Ersatz, einen rabenschwarzen Tag erwischt. Lehmann ist auch beim Spiel gegen die Schweiz als Nummer eins gesetzt, nicht ausschließen wollte Löw indes, dass Manuel Neuer (Schalke 04) oder Rene Adler (Bayer Leverkusen) möglicherweise noch auf den EM-Zug springen.

"Bei den Torhütern habe ich mich nie definitiv festgelegt. Wir werden jetzt bis Mitte Mai hochintensive Beobachtungen vornehmen, überall auch mit mehreren Leuten vor Ort sein. Wir warten jetzt erst einmal das Schweiz-Spiel ab. Danach haben wir noch mehrere Wochen Zeit. Ich habe immer gesagt, dass die Tür bis zum Tag der Nominierung nicht ganz zu ist, wenn jemand absolute Topleistungen bringt", sagte der 48-Jährige.

Autor: sid

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