Nico Schäfer, sind Sie glücklich, Sie wurden noch gar nicht nach dem Schicksal von Heiko Bonan gefragt?

Nachgefragt: Bei H. Sommers, N. Schäfer, T. Schneider

Dritte Liga: "Sehr auf Kante gerechnet"

13. März 2008, 08:48 Uhr

Nico Schäfer, sind Sie glücklich, Sie wurden noch gar nicht nach dem Schicksal von Heiko Bonan gefragt?

Bis jetzt war es so. Nach einem 3:0 über Wolfsburg stellt sich dieser Sachverhalt für uns nicht dar.

Der Coach betont, es gäbe weitaus mehr in seinem Leben als nur RWE. Wie ist das bei Ihnen?
Ich würde das gegebenenfalls suchen.
Gab es die Erwägung, am kommenden Dienstag bereits in Emden anzutreten?
Nein, dann hätten wir ja sofort da hinfahren oder sonntags und montags die beiden Matches absolvieren können.

3 Fragen an

Theo Schneider, nach einer monatelangen Positiv-Serie, die über die Winterpause gerettet wurde, hat es Ihre BVB-Truppe wieder erwischt. Enttäuscht?
Nein, weil mir einfach klar war, dass es uns irgendwann wieder treffen würde. Man muss ehrlich zugeben: Werder Bremen II hat wirklich eine gute Mannschaft, sie haben uns zwei Mal in der laufenden Serie bezwungen. Wenn man bedenkt, dass wir insgesamt nur fünf Spiele verloren haben, ist das schon eine Leistung. Ein Punkt an der Weser wäre für uns wirklich glücklich gewesen, obwohl er ohne die Verletzungs-Probleme, die wir in der Schlussphase zu verkraften hatten, möglich gewesen wäre.
Wie sieht es im Lazarett aus?
Bei Lars Ricken gibt es zum Glück Entwarnung. Sein Pferdekuss am Oberschenkel hat sich als nicht so schlimm herausgestellt, so dass er am Samstag gegen Cottbus auflaufen kann. Jasin Öztekin hat noch Adduktoren-Probleme, sein Einsatz ist fraglich. Marcel Großkreutz steht wegen Knie-Beschwerden auf der Kippe.

Trotzdem muss gegen Energie II ein Sieg her. Denken Sie noch gerne ein halbes Jahr zurück?
Natürlich. Im Herbst haben wir 3:0 in Cottbus gewonnen und damit eine positive Serie gestartet. Das war ein Signal nach dem schwachen Start, bei dem wir zwar ordentlich agiert, aber nicht gepunktet hatten. Cottbus wird für uns ganz wichtig, daran gibt es überhaupt keinen Zweifel. Im Moment tut uns das Polster, das wir uns in den Hinrunden-Spielen erarbeitet haben, ziemlich gut. So konnten wir uns auch einige Partien ohne Dreier erlauben, doch jetzt müssen wir wieder gewinnen. Gegen Cottbus und anschließend in Hamburg könnten wir uns weiter Luft verschaffen, zumal sich unsere Konkurrenten im Kampf um die Quali-Plätze gegenseitig die Zähler abjagen. Ich denke da etwa an Braunschweig gegen Essen.tt

3 Fragen an Hajo Sommers

RWO-Präsident Hajo Sommers, was macht die Sponsorensuche?
Es sieht positiver aus als vor zwei Jahren. Jetzt klopft man an Türen und wird sogar reingelassen. Früher war das auch schon anders. Ein Erfolg, an dem alle Herren beteiligt sind, die hier arbeiten.
Was ist mit den Lizenzunterlag
Die waren Samstags in Frankfurt, am Montag hatten wir schon eine Antwort. Es gab einige Rückfragen, zum Beispiel, ob wir auch in der vierten Liga im Stadion Niederrhein antreten würden. Wir arbeiten das ab. Klar ist, es wird Auflagen geben, darauf sind wir vorbereitet. Vor allem in der dritten Liga, da haben wir sehr auf Kante gerechnet. Diese Klasse ist generell schwer darzustellen, nicht nur für uns. Es fehlen die TV-Gelder, die Anforderungen werden gleichzeitig höher. Aber auch in dem Bereich sind wir schon weiter als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Für die Regionalliga oder die zweite Liga sehe ich viel weniger Probleme.
Und was sagen Sie zum Deal mit VATRO?
Ich bin begeistert, muss dem Unternehmen danken. Es ist schon klasse, wenn man sieht, VATRO ist der erste Hauptsponsor bei RWO, der nicht aus Oberhausen kommt. Das ist sicher auch ein Zeichen.

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