Die Ausgangsposition war exzellent. Nach dem verdienten 4:0-Sieg in Iserlohn hätten die Krefeld Pinguine ihren Vorsprung  auf die Iserlohn Roosters am Dienstag im Spiel gegen die Straubing Tigers auf beruhigende elf Punkte ausbauen und durchaus Gedanken über das Erreichen von 80 Punkten und Platz acht machen können. Doch vor nicht einmal 1900 in der Rheinlandhalle verspielten die Pinguine eine 4:1-Führung und verloren nach Penalty-Schießen noch mit 4:5.

Krefeld Pinguine – Straubing Tigers 4:5 n.P.

Jesse Niinimåki verpflichtet

RS
04. Februar 2007, 13:39 Uhr

Die Ausgangsposition war exzellent. Nach dem verdienten 4:0-Sieg in Iserlohn hätten die Krefeld Pinguine ihren Vorsprung auf die Iserlohn Roosters am Dienstag im Spiel gegen die Straubing Tigers auf beruhigende elf Punkte ausbauen und durchaus Gedanken über das Erreichen von 80 Punkten und Platz acht machen können. Doch vor nicht einmal 1900 in der Rheinlandhalle verspielten die Pinguine eine 4:1-Führung und verloren nach Penalty-Schießen noch mit 4:5.

“Das war eine absolut überflüssige Niederlage”, zeigte sich nicht nur Trainer Jiri Ehrenberger nach dem Spiel ziemlich angefressen. Nach 23 Minuten stand es 4:1 und als siebter Mann schlich sich auf einmal “Bruder Leichtfuß” ins Spiel der Schwarz-Gelben. Die 4:3-Führung zur zweiten Pause war schon mehr als schmeichelhaft und als zur Mitte des Schlussdrittels noch keine nennenswerte Einschussmöglichkeit der Pinguine notiert werden konnte, war klar, dass es an den Tigers lag, die Partie zu entscheiden. Torhüter Mike Bales verließ frühzeitig seinen Kasten und 66 Sekunden vor dem Ende hatten die Niederbayern den Ausgleich geschafft, dem sie im Penaltyschießen noch den Siegtreffer folgen ließen. In der Fanszene der Pinguine mehren sich die Stimmen, sich sofort von Sportchef Franz Fritzmeier zu trennen.

Viele regten ein Treffen der Verantwortlichen der Pinguine-GmbH mit Füchse-Chef Pape an. Fritzmeier hat einen Kontrakt bis Ende Mai und könnte mit einem frühzeitigen Abgang einen bedeutenden Beitrag zur Stärkung des Teams leisten. Derweil können die Pinguine eine Neuverpflichtung bekannt geben. Die Krefelder haben für den Rest der laufenden Spielzeit den 23-jährigen finnischen Angriffer Jesse Niinimåki verpflichtet. Der 1,89 Meter große Hüne wiegt 90 Kilo und kommt vom schwedischen Erstligisten Lulea HF. 2002 sammelte der Linksschütze von den Edmonton Oilers in der NHL Erfahrungen, absolvierte für die Edmonton Roadrunners in der Saison 2004/05 24 Spiele. Bereits am heutigen Donnerstag soll er das Training absolvieren und am Freitag beim Auswärtsspiel bei den Kölner Haien für Krefeld mit der Rückennummer 40 auflaufen. „Wir freuen uns, dass wir endlich einen Ersatz für Jan Alinc haben“, strahlt Ehrenberger.

Autor: RS

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