SuS Volmarstein muss sich so langsam wohl mit dem raschen Ende seines Bezirksliga-Daseins abfinden. Denn auch der Trainerwechsel brachte für den Aufsteiger noch nicht die Wende. Das neue Duo Mario Börner und Thomas Thönnes musste zwei knappe Niederlagen mitansehen. Bei 13 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer scheint der Klassenerhalt wohl Utopie.

Bezirksliga 14: Trainerwechsel bei SuS Volmarstein noch ohne Effekt

Jetzt hilft nur eine Serie

Felix Guth
11. März 2008, 13:05 Uhr

SuS Volmarstein muss sich so langsam wohl mit dem raschen Ende seines Bezirksliga-Daseins abfinden. Denn auch der Trainerwechsel brachte für den Aufsteiger noch nicht die Wende. Das neue Duo Mario Börner und Thomas Thönnes musste zwei knappe Niederlagen mitansehen. Bei 13 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer scheint der Klassenerhalt wohl Utopie.

Im Januar übernahmen Börner und Thönnes das Amt von Aufstiegstrainer Dieter Iske. Acht Punkte aus den ersten 17 Spielen waren dem SuS-Vorstand zu wenig. Doch auch mit dem neuen Trainergespann kam das Glück noch nicht nach Volmarstein zurück. Zum Auftakt gab es eine 1:2-Niederlage in der Nachspielzeit gegen Mitkonkurrent TSG Herdecke. Am vergangenen Sonntag war Fichte Hagen knapper 1:0-Sieger eines typischen 0:0-Spiels. Insgesamt wartet der Neuling seit sieben Partien auf einen Sieg.

Als "total deprimierend" beschreibt Börner die Stimmunglage bei den Volmarsteinern. Schlechter als der SuS ist derzeit nur noch der SV Hohenlimburg II, der ebenfalls trotz Trainerwechsel und Kader-Umgestaltung nicht in die Gänge kommt. "Die Hoffnung stirbt zuletzt", meint Börner zwar. Es müsste jetzt aber schon eine atemberaubende Serie her, damit Volmarstein noch eine Chance hat. Der nächste Gegner heißt TuS Hattingen, die kommenden beiden Heimspiele führen die Spitzenteams TuS Stockum und SpVgg. Hagen auf die schmucke Kunstrasenanlage an der Köhlerwaldstraße.

Der Verein wählte das Risiko selbst, als er nach dem Aufstieg im Sommer den Kader komplett durcheinander würfelte. Dass die Leistungen oft und gerade nach dem Trainerwechsel besser waren als der Tabellenplatz - eine nette Bemerkung, die aber keine Punkte bringt. Wenn der 1968 aus einer Fusion entstandene SuS nicht bald anfängt zu punkten, kann die Planung für die Kreisliga A schon früh wieder losgehen.

Ex-Coach Iske hat schon nach wenigen Wochen ein neues Betätigungsfeld gefunden. Der 50-Jährige unterschrieb Anfang der Woche einen Vertrag als A-Jugendtrainer beim FSV Witten.

Autor: Felix Guth

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