Drei Ligen, dreimal das gleiche Bild. Sieben Punkte haben sich die Tabellenführer der Bochumer A-Ligen durch die Matches am Sonntag jeweils von ihrer härtesten Konkurrenz entfernt. Es war der Spieltag der möglichen Vorentscheidungen. Mit Arminia, Inter und Raspo konnten alle führenden Teams Dreier verbuchen, während alle Zweitplatzierten Punkte liegen ließen. Nur Querenburg gab sich auch einen Tag danach kämpferisch. Höntrop schickt bereits die ersten Glückwünsche zur Meisterschaft.

Kreis Bochum: A-Liga-Spitzenreiter setzen sich ab – Vorentscheidung?

Grümerbaum, Höntrop und Querenburg geht die Luft aus

Fabian Weitkämper
10. März 2008, 18:47 Uhr

Drei Ligen, dreimal das gleiche Bild. Sieben Punkte haben sich die Tabellenführer der Bochumer A-Ligen durch die Matches am Sonntag jeweils von ihrer härtesten Konkurrenz entfernt. Es war der Spieltag der möglichen Vorentscheidungen. Mit Arminia, Inter und Raspo konnten alle führenden Teams Dreier verbuchen, während alle Zweitplatzierten Punkte liegen ließen. Nur Querenburg gab sich auch einen Tag danach kämpferisch. Höntrop schickt bereits die ersten Glückwünsche zur Meisterschaft.

In der Gruppe A 1 musste sich Grümerbaum zu Hause mit 2:3 den Sportfreunden aus Altenbochum geschlagen geben, in der zweiten Gruppe kam der SV Höntrop nicht über ein 1:1 gegen den SF Linden hinaus. Auch die letztes Wochenende stark aufspielenden Querenburger, die sich nach dem Sieg gegen Inter berechtigte Hoffnungen auf den Platz an der Sonne machen durften, gingen beim Zwölften der Tabelle LFC Laer mit einer 1:2-Niederlage vom Rasen.

RevierSport online fragte bei den „Verlierern des Wochenendes“ nach Gründen und den Perspektiven, die jetzt noch für die Rückrunde gesehen werden:

Andreas Bergolte (Trainer TuS Querenburg):
„Nach dem letzten Sonntag, an dem wirklich alles passte, ist dies natürlich jetzt ein großer Rückschlag. Gestern waren alle total niedergeschlagen, auch weil wir in der Vorbereitung soviel investiert haben. Wir waren über 90 Minuten das bessere Team gegen Laer und haben eigentlich auch gut gespielt, aber der Keeper vom LFC, Karsten Scheffner, hat einfach alles gehalten. Dazu kam noch, dass wir etwas Personalprobleme hatten, da drei Jungs aus der Stammelf im Skiurlaub sind. Aber trotzdem hätten wir nicht verlieren müssen. Aber die Chance nach oben ist immer noch da. Wir werden weiter Gas geben, es sind ja noch fast 30 Punkte zu vergeben und vielleicht wackelt Inter ja auch mal.“[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/006/863-7092_preview.jpeg Vergab in der Schlussphase einen Elfer - Höntrops Ahmet Tunc (Foto: Homepage SV Höntrop)[/imgbox]

Markus Heidtmann (Trainer BW Grümerbaum):
„Für uns ist das ganze kein Rückschritt. Wir haben vor der Saison Platz fünf als Ziel ausgegeben und alles, was darüber ist, ist ein absoluter Erfolg. Von Aufstieg zu reden, wäre absolut vermessen. Meine Mannschaft ist noch sehr jung und muss noch einiges lernen, um auch mal solche Dinger wie gegen Altenbochum zu gewinnen. Wir haben bisher eine super Runde gespielt, sind Tabellenzweiter, in der Halle bis zur Kreismeisterschaft gekommen und haben im Pokal unter anderem Günnigfeld ausgeschaltet. Man muss ja auch immer bedenken, dass bei uns keiner Geld bekommt und unsere Jungs fast alle schon in der Jugend im Verein waren. In den letzten Jahren hat fast die gleiche Truppe gegen den Abstieg gespielt, jetzt haben wir uns da oben festgesetzt. Wenn unser Team so zusammen bleibt und wir gut weiter arbeiten, kann man in zwei drei Jahren nochmal gucken, ob der Aufstieg realistisch ist. Doch dafür fehlt es im Moment noch an Erfahrung und gegen die Arminen ist eh kein Kraut gewachsen.“

Dirk Rohrbach (Sportlicher Leiter SV Höntrop):
„Für uns ist die Spielzeit mehr oder weniger abgehakt. Wir können Raspo zum Aufstieg und zur Meisterschaft gratulieren. Wir sind einfach noch nicht so weit, solche Schweinespiele wie gestern auch mal für uns zu entscheiden, da sind die Rasensportler einfach schon einen Schritt weiter. Die agieren sehr souverän und das fehlt uns einfach manchmal noch. Auch gestern, als wir kurz vor dem Ende den Elfer nicht rein machen. Es gibt halt mal schlechte Tage, an denen nichts funktioniert, selbst wenn man spielerisch deutlich überlegen ist. Wir kamen mit der Spielweise der Lindener nicht zurecht und über Standards sind die mit ihren langen Kerlen immer gefährlich. Trotz der Überlegenheit waren unsere Aktionen einfach nicht mehr zwingend genug, daher ist die Sache mit dem Aufstieg jetzt gegessen.“

Autor: Fabian Weitkämper

Mehr zum Thema

Kommentieren