Die fünf Clubs aus Essen, Oberhausen, Wuppertal, Düsseldorf und Dortmund II stehen in der Regionalliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik.

RWO: Einzelkritik gegen Dresden

Schlieter der Turm in der Schlacht

10. März 2008, 17:27 Uhr

Die fünf Clubs aus Essen, Oberhausen, Wuppertal, Düsseldorf und Dortmund II stehen in der Regionalliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik.

Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 25. Spieltag.

Christoph Semmler (2): Stark beim Elfer,ließ insgesamt nichts anbrennen. Gute Szenen bei Faustabwehren in der zweiten Halbzeit, als es manchmal brannte. Eigentlich aber nie wirklich gefordert.

Dimitrios Pappas (2): Kämpferisch wie immer stark, diesmal auch fehlerlos. Bleibt nach dem starken Spiel gegen den HSV auch gegen Dresden seiner offensiven Linie treu und setzte auf rechts Akzente.

Thomas Schlieter (1): Der Turm in der Schlacht. Gewann jedes Kopfballduell, zermürbte Thomas Bröker auch am Boden und hatte im zweiten Durchgang noch genug Luft, um vorne seine Kopfballchance zu suchen. Hätte Müller ihn bei einer Flanke besser anvisiert, wäre das 2:0 früher gefallen.

Benjamin Reichert (3): Anfangs noch ziemlich nervös bei seinem ersten Einsatz nach seiner Verletzung von Beginn an. Fand aber zunehmend seine Position in der Viererkette und war dann sicherer Rückhalt.

Daniel Embers (2): Geistig immer schneller als seine Gegenspieler. Wirkte topfit und ausgeschlafen. Auch er hatte in der zweiten Halbzeit genug Platz und vor allem Kraft, um nach vorne für Entlastung zu sorgen.

Tim Kruse (2-): Mit Schlieter der Herr der Lüfte, wenn auch körperlich nicht so präsent. Der Elfmeterpfiff gegen ihn war eine Farce. Nach vorne setzte er nicht so viele Akzente, dafür neutralisierte er das Dresdner Mittelfeld.

Markus Kaya (2): Todsicher beim Elfer, danach eine Macht auf dem Platz. Kämpferisch immer präsent, zog das Team damit mit. Im zweiten Durchgang Schaltstelle im Konterspiel und sich auch nicht zu schade, das Kampfschwein in der Abwehr zu geben.

Marcel Landers (3-): Das war nicht sein Spiel, dazu waren die Räume zu eng. Stark in der Defensive, doch als dann die Räume für Sprints da waren, fehlte schon ein wenig die Kraft.

David Müller (3): Diesmal effektiver als sein Gegenüber auf der rechten Seite. Sein trickreiches Spiel stellte die Dresdner vor Probleme. Ganz cool sein Abschluss zum 2:0 nach einem Konter, den er selbst eingeleitet hatte.

Julian Lüttmann (4): Nicht sein Tag, nicht sein Spiel. Tat sich gegen die robusten und abgefeimten Dresdner schwer., Zweikämpfe zu entscheiden. Sein Schuss, der zum Handelfer führte, hätte aber gesessen.

Mike Terranova (3): Engagiert wie immer, tat sich aber gegen die Dynamo-Defensive schwer. Kam einfach nicht durch, nur eine Chance.

Jens Robben (3): Brachte Schwung ins Konterspiel, riss Lücken und sorgte so für Luft. Brandgefährlich im Zusammenspiel mit Terranova.

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