Mit einem ungefährdeten 7:1-Auswärtserfolg konnte der EHC Dortmund am Freitagabend einen großen Schritt in Richtung Finalrunde machen. Spielerischen Glanz bot die Partie allerdings selten. Gerade von Seiten der Neusser wurde der kämpferische Einsatz etwas übertrieben, so dass bei zwei Dortmundern „die Sicherungen durchbrannten“, die Youngster Sascha Panek und Fabian Kuboth Spieldauerstrafen kassierten.

Eishockey Oberliga-Aufstiegsrunde: Fuchs-Dementi

Kobras nutzen HEV-Vorlage nicht

Markus Terbach
09. März 2008, 18:09 Uhr

Mit einem ungefährdeten 7:1-Auswärtserfolg konnte der EHC Dortmund am Freitagabend einen großen Schritt in Richtung Finalrunde machen. Spielerischen Glanz bot die Partie allerdings selten. Gerade von Seiten der Neusser wurde der kämpferische Einsatz etwas übertrieben, so dass bei zwei Dortmundern „die Sicherungen durchbrannten“, die Youngster Sascha Panek und Fabian Kuboth Spieldauerstrafen kassierten.

Daniel Pering traf es beiden Gastgebern. Nach dem Spiel widersprach NEV-Trainer Andrej Fuchs einer Aufgabe seiner Tätigkeit in Neuss. „Wir werden nach der Saison Gespräche führen und haben kein Verständnis dafür, dass andernorts Andrej als Trainer der Ratinger Ice Aliens für die neue Spielzeit bezeichnet wird“, redete auch NEV-Vorstandsmitglied Wolfgang Steinfort Klartext.

Mit vier Treffern war Sven Linda maßgeblich am 8:4 Sieg der Herner Crusader über seinen Ex-Club Dinslakener Kobras beteiligt. Lange Zeit bemühten sich die Crusaders darum, den Traberstädtern zumindest einen Punktgewinn zu ermöglichen, was die aber nicht zu nutzen wussten. Im Schlussdrittel gab der HEV dann Gas. Mark Jablonski, der sich beim Hinspiel einen Jochbeinbruch zugezogen hatte, feierte amFreitag doch sein Comeback auf dem Eis.

Nur bei einem Sieg heute im Heimspiel gegen Düsseldorf können die Kobras mit der Schützenhilfe anderer Teams noch Rang vier sichern. Trotz der 2:5-Niederlagen in Düsseldorf bleibt das Kooperationsteam aus Bietigheim/Stuttgart der heißeste Anwärter auf Platz vier. Gewinnen sie heute gegen Schlusslicht Lauterbach, können die Schwaben diesen Rang noch aus eigener Kraft erreichen.

Mit gerade einmal 14 Spielern, darunter mit Gerhard Franz nur ein Torhüter, konnten die IserlohnerWild Roosters ihre kleine Chance, noch Platz vier zu erreichen, nicht wahren. 3:7unterlagen sie in Hügelsheim, so dass zwei Duelle von Teams aus Nordrhein-Westfalen gegen Vertreter aus Baden-Württemberg immer wahrscheinlicher werden.

Wenn es den Dortmunder Elchen am heutigen Sonntag gelingt, das Team aus Hügelsheim zu besiegen, kann Platz zwei und das Heimrecht in der Finalrunde gefeiert werden.

Autor: Markus Terbach

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