Seit 435 Minuten hat der SV Schermbeck kein Gegentor mehr kassiert und ließ selbst die starke Offensive der Preußen aus Münster alt aussehen.

Schermbeck: Stroetzel mit Defensive zufrieden

Doppel-Sechs funktioniert, aber "jetzt vorne wieder effektiver"

tr
07. März 2008, 22:37 Uhr

Seit 435 Minuten hat der SV Schermbeck kein Gegentor mehr kassiert und ließ selbst die starke Offensive der Preußen aus Münster alt aussehen. "Mit den beiden 'Sechsern' klappt es ideal", leuchten die Augen von Martin Stroetzel. Der SVS-Trainer ist vom Zusammenspiel zwischen Rainer Nawatzki und Christopher Nachtwey begeistert.

"Es hat zwar ein halbes Jahr gedauert, aber jetzt funktioniert es einwandfrei. In dieser Konstellation werden wir nicht mehr viele Gegentore kassieren", prognostiziert der Coach.

Denn hinter dem Duo räumen die beiden Innenverteidiger Stefan Zepanski und Sebastian Hahn ab, auf der linken Seite sorgt Mirko Talaga für Ruhe. Und rechts hat Stroetzel gar ein Luxusproblem, kann mit Christof Konowski oder Samed Basol gleich zwei Akteure bringen. Und sollte dennoch etwas durchkommen, steht mit Stefan Schröder ein sicherer Keeper parat. "Jetzt müssen wir aber auch mal vorne wieder effektiver werden", fordert Stroetzel seine Offensive. "Das habe ich unter der Woche bei den Einheiten auch explizit angeboten und hoffe, dass die Jungs am Sonntag gegen Gladbeck auch mal wieder treffen."

Die Germania nahm Stroetzel beim 0:2 in Gütersloh genau unter die Lupe. "In der ersten Halbzeit hatten sie keinen guten Rhythmus, aber dann haben sie gezeigt, dass sie nicht zu den Schlechtesten gehören", fasst er seine Eindrücke zusammen. Ob gegen die DJK Alexander Kaul dabei sein kann, steht noch nicht fest. Der Routinier klagt derzeit über muskuläre Probleme im Oberschenkel. "Aber wir sind richtig gut drauf und können jetzt auch mal einen Ausfall kompensieren", macht sich Stroetzel keine großen Gedanken.

Die macht er sich aber beim Blick auf die Vertragsverhandlungen, denn diese sind noch nicht weiter fortgeschritten. "Eigentlich müssten wir mit unseren Jungs durch sein und uns nur noch um externe Leute kümmern", sieht der Linienchef den Club etwas in Zeitverzug. "Wir müssen die Gespräche jetzt unbedingt mit Nachdruck angehen. Aber insgesamt bin ich mir sicher, dass es schon laufen wird. Ich habe bereits mit allen Leuten gesprochen und ausschließlich positive Signale erhalten."

Da Talaga, Kaul, Pascal Herzog, Dominik Milaszewski, Benedikt Jansen und Schröder noch über Kontrakte über die Saison hinaus verfügen, stehen den Verantwortlichen nicht mehr all zu viele Diskussionen ins Haus. Stroetzel: "Bis nächste Woche will ich aber einen Abschluss haben."

Autor: tr

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