Drei Spieltage sind in der Rückrunde der Bezirksliga 14 bereits absolviert. Dabei tat sich ein Team hervor, das in der Gesamtabrechnung weit unten steht. Der FSV Gevelsberg holte sieben von neun möglichen Punkten. Siege gegen Volmarstein und Hohenlimburg sowie ein Remis gegen den TSV Witten sorgten wieder für neue Hoffnung im Abstiegskampf.

Bezirksliga 14: FSV Gevelsberg trotz "Mauer-Abwehr" noch auf einem Abstiegsrang

Letztes Gegentor im November

Felix Guth
07. März 2008, 17:58 Uhr

Drei Spieltage sind in der Rückrunde der Bezirksliga 14 bereits absolviert. Dabei tat sich ein Team hervor, das in der Gesamtabrechnung weit unten steht. Der FSV Gevelsberg holte sieben von neun möglichen Punkten. Siege gegen Volmarstein und Hohenlimburg sowie ein Remis gegen den TSV Witten sorgten wieder für neue Hoffnung im Abstiegskampf.

Die nahezu optimale Bilanz gegen die Mitkonkurrenten im Rennen um den Ligaverbleib macht FSV-Trainer Karl-Walter Möller vor allem im Vergleich mit der Hinserie froh. „Da waren es zwei Punkte“, erinnert sich der erfahrene Coach, der weiterhin volles Vertrauen durch die Vereinsspitze genießt.

„Alle wissen um den Ernst der Lage. Aber Vorstand und Spieler gehen es ohne Hektik an“, meint Möller. Der Aufsteiger sei sich von Beginn der Saison an über die Zielsetzung Klassenerhalt im Klaren gewesen. Ein erfolgreiches Ende ist trotz des aktuellen Abstiegsrangs durchaus noch möglich. Denn wirklich offen ist nur noch der dritte Absteiger, da SuS Volmarstein und der SV Hohenlimburg 10 II schon recht deutlich abgeschlagen sind. Für alle Teams zwischen Platz acht (Geisecker SV) und Platz 14 (Gevelsberg) kann die Saison noch reichlich ungemütlich werden.

Die prekäre Lage „verdankt“ der FSV einem Katastrophen-Start in die Saison. Erst am sechsten Spieltag gelang der erste Sieg. Bis zum Winter dauerte es, ehe sich die Mannschaft auf Bezirksliga-Niveau eingespielt hatte. „Wir sind jetzt viel stabiler“, meint Möller. Dies gilt vor allem für die Defensive, die letztmals am 11. November in Geisecke überwunden wurde und in den fünf Partien seitdem ohne Gegentor blieb. Damit es in der Offensive ähnlich gut klappt, kamen mit Timo Würfel und Benjamin Haller im Winter zwei erfahrene Angreifer.

Ein unappetitliches Problem ergab sich für den Verein bei den jüngsten Heimspielen seiner A- und B-Jugendmannschaften. Eine kleine Gruppe von rund 15 Jugendlichen sorgt mit rechten Parolen für Missstimmung im Stadion Stefansbachtal. Als Rädelsführer machte der Verein vier Männer aus, die eindeutig der rechten Szene zuzuordnen sind und bereits bei diversen Bundesliga-Vereinen Stadionverbot haben. Auf seiner Homepage distanziert sich der FSV von „betrunkenen und pöbelnden Anhängern“. Weitere Schritte sind nicht ausgeschlossen.

Autor: Felix Guth

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