Diese Liga ist nicht zu fassen. Wenn der kommende Spieltag angepfiffen wird, gibt es fast nur Toppartien.

Regionalliga Nord: 25. Spieltag, Expertentipp von Fabian Hergesell (Düsseldorf)

Die Liga ist kaum zu fassen

05. März 2008, 12:04 Uhr

Diese Liga ist nicht zu fassen. Wenn der kommende Spieltag angepfiffen wird, gibt es fast nur Toppartien.

Dresden gegen RWO, BVB II in Bremen, Wuppertal gegen Emden oder Erfurt gegen Braunschweig. Überall laufen Teams auf, die bei einer kleinen Serie am Ende als Aufsteiger durch das Ziel laufen können. Denn selbst die Eintracht oder auch RW Essen sind noch nicht abgeschrieben, wenn es um die beiden ersten Plätze geht.

Bei einer Partie weniger kann man den Rückstand auf fünf Zähler verkürzen, nicht unaufholbar. Genau so wie zehn Teams (bis auf die Zweitvertretungen) noch für Liga zwei in Frage kommen, müssen auch alle zwölf relevanten Mannschaften den Blick nach unten richten, denn im Fall einer negativen Serie ist der Abgrund, auch vierte Klasse genannt, ganz nah. Ein Jahr, in dem nach dem 24. Spieltag, den Ligaprimus nur drei Punkte vom zehnten trennen, hat es noch nie gegeben.

Genau das macht die diesjährige Saison aus und die folgende so schwer planbar. Bei allen Clubs muss man dreigleisig aufgestellt sein, ein Spagat, der höchste Aufmerksamkeit und Übersicht bedeutet. Hat man gerade noch die Akte Bundesliga-Unterhaus in der Hand, kann in den folgenden Tagen schon der Ordner Regionalliga akut sein. Und dieses Wechselspielchen wird noch einige Wochen so weiter gehen...

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren