Sturmtief

Speldorf: Janßen über WSV-Absage mächtig sauer

Mannschaft muss Mittwoch die richtige Antwort geben

tr
05. März 2008, 09:13 Uhr

Sturmtief "Emma" hat in Speldorf für mächtig Wirbel gesorgt. Denn als VfB-Trainer Stefan Janßen am letzten Samstag-Morgen von der Spielabsage erfuhr, schwoll sein Hals bis zum Zerbersten an: "Wuppertal weiß schon 36 Stunden vorher, dass der Platz unter Wasser steht. Das ist ein Witz." Der ehemalige Schalker, der seine Elf immer punktgenau auf ein Match vorbereitet, regt sich besonders darüber auf, dass dem WSV satte drei Möglichkeiten zur Verfügung stehen, eine Partie auszutragen.

Neben dem Sportplatz "Gelber Sprung" könnten die Bergischen auch an der "Oberbergischen Straße" oder gar im "Zoo-Stadion" spielen. Und alle drei Orte sind unbespielbar? Das finde ich bei so einem großen Verein unwahrscheinlich", wettert Janßen. Sein Unmut ist verständlich, denn zum Nachholtermin am heutigen Mittwoch kann der WSV auf seine Regionalliga-Akteure zurückgreifen – ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Anstoß ist dann um 19.30 Uhr. "Der Zeit haben sie gnädigerweise zugestimmt", kann sich Janßen, der die Ansetzung einfach schlucken musste, nicht beruhigen. "Dabei wäre 20 Uhr viel besser gewesen, denn meine Jungs müssen schließlich noch arbeiten. Ich kann nur hoffen, dass meine Mannschaft die richtige Antwort geben wird."

Autor: tr

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren