Wer sich am gestrigen Samstag dazu entschlossen hat, den Weg in die LTU-arena zu suchen, wurde dafür alleine schon durch den dritten Treffer der Fortuna belohnt.

Düsseldorf: Treffer zum 3:0 wie aus dem Lehrbuch

Lambertz: „Hat alles gepasst“

kru
04. März 2008, 08:54 Uhr

Wer sich am gestrigen Samstag dazu entschlossen hat, den Weg in die LTU-arena zu suchen, wurde dafür alleine schon durch den dritten Treffer der Fortuna belohnt.

Das Tor, das den Hattrick von Axel Lawarée perfekt machte, kann man ohne Probleme in die Kategorie Lehrbuch-Angriff stecken. Vor allem die Vorarbeit von Andreas Lambertz war vom Allerfeinsten.

„Ich musste in dieser Situation Tempo aufnehmen, weil ich nicht wusste, was ich machen sollte“, beschrieb der Vize-Kapitän seine Vorlage. „Nach dem Doppelpass mit Olivier Caillas habe ich gesehen, dass Axel startet und habe ihm den Ball durchgesteckt.“

Sein Abschluss war nur noch Formsache. Der Torschütze wusste nach dem Spiel direkt bei wem er sich zu bedanken hatte: „Es war ein super Assist von ‚Lumpi’. Als ich den Pass bekam, habe ich sofort abgeschlossen.“

Wenn Trainer Norbert Meier seiner Truppe zeigen möchte, wie man eine Abwehr ausspielt, sollte er die DVD mit dem Cottbus-Spiel auf die 72. Minute spulen. „Aber ‚Lumpi’ ist auch genau der Spieler, der über diesen Speed kommen kann“, erklärte der Coach. In der Tat, Lambertz legte nach: „Für so einen Angriff musst du auch den nötigen Platz haben. In der Szene hat wirklich alles gepasst.“

Ganz zur Freude der Düsseldorfer Anhänger, die wie schon gegen Wuppertal einen ungefährdeten Heimsieg feiern durften. Jetzt muss nach der Pflicht aber auch die Kür in Hamburg folgen, wo man am nächsten Sonntag auf die HSV-Zweitvertretung trifft. „Wieder so eine junge Mannschaft, die man nicht spielen lassen darf“, betonte Lambertz, der nachschob:

„Ich mache mir keine Gedanken, ob wir zuhause oder auswärts antreten. Wir haben doch immer viele Fans im Rücken.“ Auch Meier lobte die Unterstützung der Zuschauer: „Die Mannschaft hat den Funken auf die Ränge überspringen lassen. Und genau so muss es sein und nicht andersherum.“

Autor: kru

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