Mark van Bommel und Bayern München haben der Sanktion durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen den niederländischen Mittelfeldspieler am Montag zugestimmt.

Klub und van Bommel akzeptieren DFB-Urteil

Keine Überraschung

sid
03. März 2008, 13:21 Uhr

Mark van Bommel und Bayern München haben der Sanktion durch das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen den niederländischen Mittelfeldspieler am Montag zugestimmt.

Die ausgesprochene Sperre von zwei zusätzlichen Bundesliga-Spielen sowie die Geldbuße in Höhe von 15.000 Euro gegen den 30-Jährigen ist somit rechtskräftig.

Ausschlaggebend für die Strafe ist eine obszöne Geste von van Bommel in Richtung Schiedsrichter Lutz Wagner beim 1:1 der Bayern gegen den Hamburger SV. Der niederländische Nationalspieler hatte nach hämischem Applaus in Richtung des Unparteiischen die Gelb-Rote Karte gesehen und war deshalb auch bereits beim 1:0 im Spitzenspiel am vergangenen Samstag bei Schalke 04 gesperrt.

Die obszöne Geste hatte Wagner hingegen nicht mitbekommen. Aus diesem Grund konnte der Kontrollausschuss des DFB nachträglich ermitteln. Der Kontrollausschuss unter Vorsitz von Anton Nachreiner hatte gegen van Bommel wegen eines unsportlichen Verhaltens in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens eine Strafe beantragt, die über die Sperre von einem Spiel für die Gelb-Rote Karte hinausgeht.

Autor: sid

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren