Letztlich verdient, aber nach einem harten Stück Arbeit konnte der Hombrucher SV gestern mit einem 4:2-Sieg über Phönix Eving seine Rolle als Verfolger des Topduos aufrecht erhalten. Dank zweier später Tore durch Alexander Enke (81.) und seines Namensvetters Topolewski (85.) rangen die Mannen von Trainer Samir Habibovic die aufopferungsvoll kämpfenden Evinger nieder.

Hombruch - Phönix Eving 4:2 (1:1)/ Holpriger Start

„Platzverweis war Knackpunkt“

kub
02. März 2008, 19:47 Uhr

Letztlich verdient, aber nach einem harten Stück Arbeit konnte der Hombrucher SV gestern mit einem 4:2-Sieg über Phönix Eving seine Rolle als Verfolger des Topduos aufrecht erhalten. Dank zweier später Tore durch Alexander Enke (81.) und seines Namensvetters Topolewski (85.) rangen die Mannen von Trainer Samir Habibovic die aufopferungsvoll kämpfenden Evinger nieder.

„Wir waren nicht stark, aber der Sieg geht schon in Ordnung“, bilanzierte der HSV-Coach.[box_rsprint]

Dabei machten sich die Hombrucher das Leben unnötig schwer. In den ersten 20 Minuten verpassten Mounir Bazzani (4.), Topolewski (13., 20.), Andre Kötter (15.) und Enke (18.) fünf hochkarätige Torchancen, die das Spiel schon hätten entscheiden können. Als Phönix dann etwas besser ins Spiel fand, gelang dem HSV endlich die Führung. Eine Flanke von Denis Szugfil verwertete Torjäger Topolewski zum 1:0 (26.).

Doch die Evinger Antwort folgte prompt. Mit dem ersten Torschuss erzielte Oliver Adler per direktem Freistoß den Ausgleich. Nur fünf Minuten danach hätte Sven Schlüchtermann den Spielverlauf vollends auf den Kopf stellen können, verzog aber frei aus zwölf Metern, bevor er wenig später nach einer Beleidigung zurecht des Feldes verwiesen wurde.

Aus der Halbzeit kamen die Hombrucher wieder aggressiver und zwangsläufig gelang wieder Topolewski die Führung (52.). Doch auch diesmal dauerte es nur wenige Zeigerumdrehungen bis Phönix reagierte. Mit einem trockenen Flachschuss von der Strafraumgrenze markierte Eyup Cosgun den abermaligen Gleichstand.

In der Folge waren die Hombrucher das dominante Team, doch fehlte die klare spielerische Linie. Bazzani (60.), Enke (63.) und Kötter hatten zwar gute Torgelegenheiten, aber auch Phönix blieb gefährlich, etwa als Cosgun aus sechs Metern an Keeper Alexander Braun scheiterte.

So mussten die wenigen Zuschauer bis zur 81. Minute warten, ehe der HSV das Spiel entscheiden konnte. „Hombruch war stärker und der Sieg geht in Ordnung“, meinte Phönix-Coach Andreas Müller nach dem Schlusspfiff. „Der Platzverweis gegen
Sven Schlüchtermann war der Knackpunkt“, war er aber auch ein wenig enttäuscht, dass seine Elf für die kämpferische Leistung nicht belohnt wurde.

Autor: kub

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