Heiner Essingholt hat immer viel zu tun, seit kurzem ist es noch ein bisschen mehr. Schließlich fungiert das KFC-Urgestein nicht mehr nur als Mannschaftsbetreuer, sondern auch als Sportlicher Leiter des Vereins. Gemeinsam mit Trainer Aleks Ristic soll Essingholt die Lücke füllen, die der bisherige Amtsinhaber Jonny Hey hinterließ.

Uerdingen: Essingholts neue Aufgaben-Dichte

"Das ist schon heftig"

gri
01. März 2008, 09:28 Uhr

Heiner Essingholt hat immer viel zu tun, seit kurzem ist es noch ein bisschen mehr. Schließlich fungiert das KFC-Urgestein nicht mehr nur als Mannschaftsbetreuer, sondern auch als Sportlicher Leiter des Vereins. Gemeinsam mit Trainer Aleks Ristic soll Essingholt die Lücke füllen, die der bisherige Amtsinhaber Jonny Hey hinterließ.

"Das ist für mich nichts Neues, im Grunde mache ich gar nicht viel mehr als vorher", erklärt der 49-Jährige, um dann auszuführen: "Verträge ausarbeiten, Spiele sichten – das war immer schon meine Aufgabe."

Mit dem Unterschied, dass sich die Anforderungen erhöht haben. "Am Freitag bin ich in Homberg, am Samstag in Köln. Das ist schon heftig. Zum Glück ist mein Chef sehr fußballfreundlich", pustet Essingholt durch. Insgesamt beziffert er die Tätigkeit neben seinem eigentlichen Job auf 20 bis 25 Stunden. Auch deshalb, weil er derzeit für den technischen Bereich des Lizenz-Antrages mitverantwortlich ist. "Unser Stadion ist ein Riesen-Vorteil, etliche andere Clubs bekommen da richtig Probleme", bemerkt der Bocholter, der seit 19 Jahren für Uerdingen wirbelt.

Dafür müssen sich die Grotenburg-Kicker größere Sorgen um den sportlichen Bereich machen, der aktuell lediglich Rang 13 aufweist. "Wir müssen unbedingt unter die ersten elf kommen", macht der Funktionär klar. Sein Zusatz in Bezug auf die Planungen: "Wir sind schon in Gesprächen. Aber die interessanten Kicker wollen erst mal abwarten, in welcher Liga sie kicken würden."

Autor: gri

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