Endlich war es soweit: Markus

Velbert: „Urgestein“ feierte endlich sein Comeback

„Johnny“ Walker: „Ja, ich war es“

Oliver Gerulat
29. Februar 2008, 22:41 Uhr

Endlich war es soweit: Markus "Johnny" Walker absolvierte nach sechsmonatiger Lazarettzeit sein Comeback gegen Wuppertal II. Ein Ereignis, wenn man bedenkt, dass sich der 32-Jährige zwischenzeitlich schon selbst abgeschrieben hatte, jetzt bei Coach Dietmar Grabotin allerdings wieder nachdrücklich auf der Matte steht.

So auch am kommenden Samstag ab 15 Uhr bei der Zweitvertretung von Alemannia Aachen in der Münzenberg Kampfbahn (Nachwuchszentrum, Krefelder Straße 191). Alles bis 2010, weil dann erst sein Kontrakt endet. RS unterhielt sich mit Walker.

Markus Walker, waren tatsächlich Sie das, der in der Schlussphase eingewechselt wurde?
Ja, ich war es, ausnahmsweise. Mensch, ich hätte sogar einen Treffer erzielen müssen. Aber ich Blinder treffe nicht. In dieser Hinsicht hat sich nichts geändert. Ich habe nur draufgehauen, wollte wohl des Guten zuviel.
Egal, die SSVg gewann trotzdem 4:1 gegen den WSV – mit Ihnen.
Gott sei Dank kann ich wieder mitmischen. Ich wollte auch unbedingt spielen und hoffte ein bisschen auf die Startelf. Aber das ist wahrscheinlich noch zuviel verlangt.

Dabei rechneten Sie zwischenzeitlich selbst nicht mehr damit, zurückzukommen.
Vor allen Dingen dann nicht, wenn die Ärzte einem ständig sagen, sie würden nichts finden. Dann wird man schon ziemlich nachdenklich.
Endlich ein Sieg 2008.
Trotzdem muss man ehrlich bleiben, der WSV hätte uns im ersten Durchgang abschießen können. Der Coach hat auch gesagt, es wäre trotz des später deutlichen Resultats nicht alles Gold gewesen, was glänzte. Recht hat er.
Was passiert am Samstag in der Kaiserstadt?
Ich bin schon gespannt auf die Aufstellung des Trainers. Aber wie gesagt, die Anfangsformation ist wohl eher utopisch. Zuletzt war auch die Umstellung nicht leicht, wir trainieren auf Kunstrasen, mussten dann auf einem Schlammplatz auflaufen.
Klappt das mit der Regionalliga?
Es wäre ja so, dass wir letztendlich die Klasse halten würden. Dafür müssen wir konsequent weiter arbeiten, auch am Samstag in Aachen.

Autor: Oliver Gerulat

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