Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und genau an diese Floskel klammern sie sich derzeit im Lager der Schwarz-Gelben. „Wenn wir unsere normale Leistung in den kommenden vier Spielen abrufen, dann haben wir noch gute Chancen“, sagte Pinguine-Trainer Jiri Ehrenberger gegenüber RevierSport.

Krefeld Pinguine: Getrübte Stimmung

Ein "Dreier" muss her

Jörg Zellen
28. Februar 2008, 01:29 Uhr

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und genau an diese Floskel klammern sie sich derzeit im Lager der Schwarz-Gelben. „Wenn wir unsere normale Leistung in den kommenden vier Spielen abrufen, dann haben wir noch gute Chancen“, sagte Pinguine-Trainer Jiri Ehrenberger gegenüber RevierSport.

Dem Übungsleiter ist wohl bewusst, dass sich sein Team nach den drei blamablen Auftritten in Düsseldorf sowie gegen Hannover und Hamburg selbst um die zuvor gute Ausgangsposition im Rennen um die Pre-Play-off-Plätze gebracht hat. Daran änderte auch der dünne 4:2-Sieg über die Augsburger Panther nichts. Fakt ist: Krefeld hat es nicht mehr selbst in der Hand, sondern muss auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Hamburg beispielsweise, rangiert zwar hinter den Pinguinen auf Rang elf, doch die Hanseaten haben bei einem Spiel weniger nur zwei Punkte Rückstand. Sollten die Freezers ihr Nachholspiel am kommenden Dienstag gegen Hannover gewinnen, wären die Pinguine (vorerst) raus aus dem Rennen.

Doch allen Rechenspielen zum Trotz: „Morgen müssen wir ins Wolfsburg gewinnen“, sagt Kapitän Herberts Vasiljevs. „Sonst hat der Sieg gegen Augsburg keinen Wert.“ Der Top-Torschütze der Pinguine hat Recht. Ein „Dreier“ bei den VW-Städtern muss her—ohne Frage.

Ärgerlich ist nur, dass Trainer Jiri Ehrenberger abermals nicht mit seinem kompletten Kader rechnen kann. Lynn Loyns, der gegen die Panther nach einer eher harmlosen Situation von Schiedsrichter Alfred Hascher vorzeitig unter die Dusche geschickt wurde, wird fehlen. Und dabei hatte er nach seiner langen Verletzungspause gerade erst wieder zur alten Form gefunden und die dritte Angriffsreihe wieder belebt. Ehrenberger wird daher wohl erneut Sasa Martinovic in der Offensive einsetzen, um vier Sturmreihen aufbieten zu können.

Autor: Jörg Zellen

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