Reinhard Saftig muss nach der massiven Kritik an seiner Person nun endgültig seinen Hut bei Arminia Bielefeld nehmen. Der Bundesligist hat auf die anhaltende Krise in der Bundesliga reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von seinem Sportdirektor getrennt. Das entschied das Arminia-Präsidium in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.

Saftig nicht mehr Sportdirektor in Bielefeld

Arminia-Präsidium reagiert auf Krise

sid
26. Februar 2008, 12:07 Uhr

Reinhard Saftig muss nach der massiven Kritik an seiner Person nun endgültig seinen Hut bei Arminia Bielefeld nehmen. Der Bundesligist hat auf die anhaltende Krise in der Bundesliga reagiert und sich mit sofortiger Wirkung von seinem Sportdirektor getrennt. Das entschied das Arminia-Präsidium in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat.

Man plane die nächste Spielzeit mit einer neuen sportlichen Leitung, deshalb sei Saftig mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben freigestellt, hieß es in einer Pressemitteilung.

Saftig war zuletzt bei den Fans wegen der Verpflichtung von Trainer Michael Frontzeck schwer in die Kritik geraten. Unter Frontzeck schied die Arminia im DFB-Pokal in Jena aus und verlor alle vier Rückrundenspiele. Der Vertrag von Saftig, der seit Juni 2005 für die Arminia arbeitete, war erst im November vergangenen Jahres bis 2010 verlängert worden.

Autor: sid

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