Die Hammer Spielvereinigung wird in der kommenden Saison ihre Heimpartien voraussichtlich im Jahnstadion austragen. Der Umzug wird notwendig, wenn die

Hammer Spvg.: Ab Sommer vorerst im Jahnstadion

Zäune für die NRW-Liga

24. Februar 2008, 10:26 Uhr

Die Hammer Spielvereinigung wird in der kommenden Saison ihre Heimpartien voraussichtlich im Jahnstadion austragen. Der Umzug wird notwendig, wenn die "Rothosen" die Qualifikation für die NRW-Liga oder sogar den Sprung in die Regionalliga schaffen. HSV-Geschäftsführer Ulrich Rolfing war am vergangenen Mittwoch bei der informellen Veranstaltung des WFLV in Duisburg (RS berichtete) anwesend. Wie ein Großteil seiner Kollegen aus den anderen Vereinen könnte auch er über die Vorgaben des Verbandes nur den Kopf schütteln.

"Dabei werden leider einige Vereine einfach auf der Strecke bleiben", mutmaßt der Funktionär.

In Hamm hat man am vergangenen Sonntag mit der Umbenennung des ehemaligen Mahlbergstadions in die EVORA-Arena den ersten Schritt in die Zukunft vollzogen. Erst wenn die laufenden Gespräche mit Sponsoren erfolgreich verlaufen, geht es mit dem eigentlichen Umbau los. Bis dann die erste Bauphase mit Errichtung der Haupttribüne abgeschlossen sein wird, dürfte das Jahr 2009 angebrochen sein.

Auch das Jahnstadion kann im jetzigen Zustand nur ein Teil der Auflagen erfüllen. So müssten zwischen den Kabinen und dem Rund Zäune errichtet werden, da die Schiedsrichter und Spieler auf dem Weg zum Platz mitten durch die Zuschauer laufen. "Da das Gelände der Stadt Hamm gehört, müsste sie für die Kosten aufkommen. Auch das ist noch nicht gesichert", sieht nicht nur Rolfing eine Menge Probleme für die Clubs auf dem Weg in die NRW-Liga.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Stratos möchte unter diesen Umständen einen sportlichen Fehlstart unbedingt vermeiden. Nach der überraschenden Auftaktniederlage gegen Gladbeck geht es am heutigen Sonntag in Oestrich auch um Wiedergutmachung für das 1:2 im Hinspiel.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren