Heimlich, still und leise schickt sich Giovanni Federico, im Sommer aus Karlsruhe in den „Pott“ gekommen, an, seiner überragenden Quote aus dem letzten Jahr, als er in 34 Zweitliga-Partien 20 Tore selbst erzielte und darüber hinaus 14 vorbereitete, nachzueifern.

BVB: "Mr. Effektiv": Federico mit beeindruckender Quote

„Noch viel Luft nach oben“

md
21. Februar 2008, 21:41 Uhr

Heimlich, still und leise schickt sich Giovanni Federico, im Sommer aus Karlsruhe in den „Pott“ gekommen, an, seiner überragenden Quote aus dem letzten Jahr, als er in 34 Zweitliga-Partien 20 Tore selbst erzielte und darüber hinaus 14 vorbereitete, nachzueifern.

Sein Rückrundenstart gelang prächtig, war er doch an fünf von neun Dortmunder Treffern im Jahr 2008 direkt beteiligt (zwei Tore, drei Assists) und hat so bereits nach vier Partien seine Hinrunden-Scorerpunkte eingeholt (drei Treffer, zwei Vorlagen).
„Von der Statistik sieht es ganz gut aus für mich“, bestätigt der gebürtige Hagener zwar, wenn man ihn auf diese Zahlen anspricht, schiebt jedoch zugleich selbstkritisch hinterher: „Ich weiß, dass ich noch vieles besser machen muss.“

Dazu zählt unter anderem, auf dem Platz noch mehr Präsenz zu zeigen, tauchte er doch bislang gerne einmal für eine längere Zeit ab, um dann den einen genialen Moment zu haben. „Da ist noch viel Luft nach oben“, bestätigt der Karlsruher Aufstiegsheld des letzten Jahres und nennt weitere Punkte, die es zu verbessern gilt: „Ich muss der Mannschaft noch stärker helfen, mehr kämpfen und auch vorne noch mehr Chancen erarbeiten.“

Schafft es die Dortmunder Nummer Acht all diese Aspekte zu verbessern, dürfte es Tamas Hajnal im Sommer schwer haben, ihn aus der Startelf zu verdrängen. Der Ungar, vor der Saison als Nachfolger des abgewanderten Federico vom KSC verpflichtet, folgt bekanntlich den Spuren des Halb-Italieners und wechselt im Sommer ebenfalls aus Baden nach Westfalen.

Aktuell verschwendet Federico an den baldigen Konkurrenz-Kampf noch keine Gedanken, viel zu präsent ist die anstehende Partie gegen Rostock, in der weitere Punkte gesammelt werden sollen. Blickt man auf die Statistik (10:1 Heimsiege), ein scheinbar leichtes Unterfangen. „Diese Zahlen hat mit Sicherheit keiner der Spieler im Kopf“, will sich der Mittelfeldakteur auf solche Gedanken gar nicht erst einlassen: „Jede Partie läuft schließlich anders. Ich denke, es wird ähnlich wie gegen Cottbus aussehen und unser Gegner tief hinten drin stehen.“

Behält Federico mit dieser Einschätzung recht, wird es vielleicht wieder auf einen genialen Moment von „Mr. Effektiv“ ankommen, um den früheren Club von Trainer Thomas Doll auf der Verliererstraße nach Hause zu schicken.

Autor: md

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