Eigentlich war geplant, Ex-Profi Holger Gaißmayer nach dieser Saison auf den Stuhl des Chefcoaches beim FSV Vohwinkel zu hieven. Inzwischen hat man sich anders entschieden, der aktuelle Co-Trainer Rolf Szymanski wird befördert und übernimmt ab Sommer das Zepter. Gaißmayer möchte nämlich noch eine weitere Spielzeit auf dem Feld dranhängen.

Vohwinkel: Aufstieg im Jubiläumsjahr?

"Dann gibt es eine Feier, die noch niemand erlebt hat"

kru
21. Februar 2008, 21:34 Uhr

Eigentlich war geplant, Ex-Profi Holger Gaißmayer nach dieser Saison auf den Stuhl des Chefcoaches beim FSV Vohwinkel zu hieven. Inzwischen hat man sich anders entschieden, der aktuelle Co-Trainer Rolf Szymanski wird befördert und übernimmt ab Sommer das Zepter. Gaißmayer möchte nämlich noch eine weitere Spielzeit auf dem Feld dranhängen. "So will ich nicht abtreten. Ich fühle mich noch fit und würde gerne noch mindestens eine Saison weitermachen", sagt der ehemalige Spieler des 1.FC Köln.

Und was wird aus dem jetzigen Trainer Stefan Kobsch? "Er wird ausschließlich seinen Posten als Sportlicher Leiter ausführen, den er schon zusamen mit Szymanski bekleidet hat", erklärt sein Bruder und FSV-Geschäftsführer Thomas Kobsch. "Stefan möchte ein halbes Jahr pausieren. Er hatte auch lukrative Angebote von anderen Vereinen, aber er ist zum einen familiär und beruflich ziemlich eingespannt und hängt zum anderen mit dem Herzen am FSV."

Vereinsinterne Lösungen, mit denen man bei diesem Club, der so viel Wert auf ein angenehmes Klima legt, durchaus rechnen konnte. "Die Mannschaft hatte natürlich auch ein Mitspracherecht, schließlich muss sie mit dem Coach zusammenarbeiten. Und mit Rolf kommen sie alle super zurecht", berichtet Kobsch, der hinzufügt: "Holger Gaißmayer wird ihn bei seiner Tätigkeit unterstützen."

Wie lange wird diese Konstellation Bestand haben? "Im Winter schauen wir uns das Ganze noch einmal an und bewerten die Situation. Wenn dann alles gut aussieht, kann es noch lange so weitergehen", erklärt der Geschäftsführer. "Es spricht doch alles für uns. Wir stehen finanziell auf gesunden Beinen und sportlich läuft es ganz hervorragend." Schließlich hat man nach wie vor die Möglichkeit, den doppelten Klassensprung hinzubekommen. Nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer könnte auch diesmal die Reise eine Liga höher enden.

Kobsch: "Wenn uns das im Jubiläumsjahr gelingt, gibt es eine Feier, die noch niemand erlebt hat." Sein Zusatz: "Aber für uns ist es wichtiger, dass der Unterbau es schafft, in die Kreisliga A zu kommen."

Autor: kru

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