Seit seiner Rettung des BVB vor dem finanziellen Kollaps kennt wohl jeder Fußballinteressierte in Deutschland Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA. Doch nur wenige wissen, dass neben ihm und Präsident Reinhard Rauball ein Mann einen mindestens ebenso großen Anteil an der gelungenen Sanierung im Jahr 2005 für sich beanspruchen kann: Thomas Treß, ebenfalls Borussia-Geschäftsführer und dabei zuständig für die Bereiche Finanzen und Organisation.

BVB: Treß sorgt für Kontinuität in Führungsetage

Vertrag bis 2011 verlängert

md
21. Februar 2008, 19:32 Uhr

Seit seiner Rettung des BVB vor dem finanziellen Kollaps kennt wohl jeder Fußballinteressierte in Deutschland Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer der Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA. Doch nur wenige wissen, dass neben ihm und Präsident Reinhard Rauball ein Mann einen mindestens ebenso großen Anteil an der gelungenen Sanierung im Jahr 2005 für sich beanspruchen kann: Thomas Treß, ebenfalls Borussia-Geschäftsführer und dabei zuständig für die Bereiche Finanzen und Organisation.

Anders als Watzke meidet Treß jedoch die große Bühne und arbeitet lieber im Stillen. Und so wundert es auch nicht, dass die Bekanntgabe darüber, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Diplom-Kaufmann um drei Jahre bis Ende 2011 verlängert wurde, ohne großes Bohei auskam. Man verzichtete auf eine Pressekonferenz im Signal-Iduna-Park und beließ es bei einer kurzen, sachlichen Pressemitteilung.

Auch in den kommenden Jahren wird der 42-Jährige in erster Linie damit beschäftigt sein, die Finanzen zu stabilisieren. Und das würde letztlich auch Treß persönlich zu Gute kommen: Zwar dürfte sein Fixgehalt auf dem alten Level geblieben sein, wie üblich winken aber Prämien im Falle sportlicher Erfolge.

Autor: md

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