Jubiläen soll man unbedingt feiern, weil sie sich immer aus viel Arbeit ergeben. Ob im Rahmen einer Ehe oder im Beruf, so auch im Sport. Heinz Hofer, seit dem 17. Dezember 2001 2. Vorsitzender der Fußballabteilung des ETB, deren Boss er zuvor zwei Jahre war, begeht am Freitag sein 70. Wiegenfest. Der Nordrhein-Oberligist rüstet sich für eine Gratulations-Kür.

ETB: Urgestein – vom Jugendspieler zum Funktionär und Sponsor

„Macher“ Hofers 70. Wiegenfest

og
21. Februar 2008, 19:21 Uhr

Jubiläen soll man unbedingt feiern, weil sie sich immer aus viel Arbeit ergeben. Ob im Rahmen einer Ehe oder im Beruf, so auch im Sport. Heinz Hofer, seit dem 17. Dezember 2001 2. Vorsitzender der Fußballabteilung des ETB, deren Boss er zuvor zwei Jahre war, begeht am Freitag sein 70. Wiegenfest. Der Nordrhein-Oberligist rüstet sich für eine Gratulations-Kür.

Diese Fußballabteilung wurde im übrigen am 18. März 1974 gegründet, Hofer startete am gleichen Tag als 4. Vorsitzender, blieb gleichzeitig Leiter der Amateurabteilung (seit dem 18. Oktober 1972). „Er erkannte sehr schnell, dass der Traditionsverein ETB nur interessant bleibt, wenn dieser Club sportlichen Erfolg hat und auch in der oberen Liga mitspielen kann“, blickt der ETB in einer offiziellen Presseerklärung zurück. Deshalb auch das Ziel, nach der aktuellen Spielzeit unbedingt Teil der neuen Regionalliga zu sein.

Der Holsterhausener gehört nicht lediglich zur Chefetage des Vereins, ist nicht nur „Macher“, Ehrenmitglied (seit 2007), seit 1999 Träger der „Großen Verdienstnadel des DFB“ und Sponsor (KAHAGE), sondern war auch als Spieler aktiv. Sein damaliges Eintrittsdatum war der 1. Oktober 1956. Er durchlief die Jugend, Jungliga, die Amateurteams. In den „alten Herren“ wurde er 1999 verabschiedet. „Über 30 Jahre hat er den Verein mit persönlichem Einsatz und auch in hohem Maße finanziell unterstützt.“

Was er immer noch macht. Spieler erhielten und erhalten in seinem Unternehmen Arbeitsplätze, der ETB bescheinigt „sehr soziale Einstellung“. Hofer, in Essen auch ein bekannter Name im Karneval, setzte mit eigenen Mitteln die Tribüne instand, stopfte über Jahre hinweg immer wieder wirtschaftliche Löcher, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Stolz ist der ETB darauf, dass „sein besonderer Einsatz aber auch noch heute noch der Jugendarbeit gilt“. Schon immer ein Hofer-Steckenpferd. Der ETB: „Um den jungen Spielern einen Treffpunkt bieten zu können, hatte er bereits vor vielen Jahren das Ziel, ein Clubhaus auf der Anlage zu errichten.“

Dieser Neubau wurde auch realisiert, nach dem der Grundstein im März 2000 lag und am 18. Januar 2001 alles der Öffentlichkeit übergeben werden konnte. Hofer ließ dafür Kontakte spielen, die weit über die Grenzen der Metropole hinausgehen, alles wieder mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz. Auch hier verheimlicht der ETB nicht seinen Stolz: „Heinz Hofer hat dem ETB wieder zu einem eigenen Haus verholfen. Die Stadt Essen hat seiner jahrzehntelangen, unermüdlichen Arbeit zu verdanken, dass eine Traditions-Sportstätte wieder neue Impulse erhalten hat. Nicht umsonst erhielt Hofer auch am 5. Juli 2004 die Bundesverdienstmedaille aus den Händen von Essens Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger.

Autor: og

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