Fünf Spiele stehen für die DEG Metro Stars noch aus – dann wird sich zeigen, ob die Hauptrunde das Ende dieser DEL-Saison für die Düsseldorfer ist. Mit Ausnahme des letzten Spieltags, wenn es gegen den Erzrivalen Kölner Haie geht, beschert das Restprogramm den Landeshauptstädtern ausschließlich Spiele gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um die Pre-Play-offs.

DEG Metro Stars: Warriner ein Thema

Geduld gefordert

Georg Amend
21. Februar 2008, 18:36 Uhr

Fünf Spiele stehen für die DEG Metro Stars noch aus – dann wird sich zeigen, ob die Hauptrunde das Ende dieser DEL-Saison für die Düsseldorfer ist. Mit Ausnahme des letzten Spieltags, wenn es gegen den Erzrivalen Kölner Haie geht, beschert das Restprogramm den Landeshauptstädtern ausschließlich Spiele gegen die direkte Konkurrenz im Kampf um die Pre-Play-offs.

[box_rsprint]Morgen Abend wartet davon wohl der dickste Fisch, die auf Rang sieben stehenden und vom Ex-DEG-Coach Hans Zach trainierten Hannover Scorpions. Trainer-Manager Lance Nethery meint: „Die arbeiten sehr gut und spielen sehr defensiv. Gerade auswärts sind sie sehr clever und geduldig.Wir müssen defensiv noch besser stehen als zuletzt, dann werden wir gewinnen.“

Die Statistik spricht aber gegen die Düsseldorfer, denn im ISS-Dome haben sie in vier Partien gegen die Scorpions viermal verloren. „Wir haben kaum Verletzte, hatten Montag frei, sind gut erholt und müssen uns voll auf Hannover konzentrieren. Wir haben keine Ausrede.“
[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/005/711-5795_preview.jpeg Konnte alle vier Partien im ISS-Dome gewinnen: Hans Zach und seine Hannover Scorpions. (RS-Foto: firo)[/imgbox]
Unterdessen laufen nach wie vor die Planungen für die neue Saison. Neben dem Krefelder Ryan Ramsay seien die Düsseldorfer auch am Kölner Todd Warriner interessiert. Da es sich dabei um zwei Stürmer handelt, scheint Nethery mit seiner Defensive ziemlich zufrieden zu sein.

Kein Wunder, denn Andy Hedlund hat voll eingeschlagen, ist als Verteidiger viertbester Scorer seines Teams. Auch Peter Ratchuk hat bisher eine sehr solide Saison gespielt. Zudem war Korbinian Holzer nach seiner schweren Schulterverletzung wieder überragend, Marian Bazany hat bereits verlängert, den Dauerverletzten Robert Dietrich wird Nethery wohl auch nicht fallen lassen. Bleiben Fragezeichen hinter den zur Saisonmitte geholten Verteidigern Anton Bader und Eric Werner.

Auch der Vertrag von Darren van Impe läuft aus. „Er spielt schon besser, ist aber noch nicht in Top-Form. Wir werden sehen, was wir machen. Das Alter spielt bei ihm keine Rolle, solange er Top-Leistung bringt“, sagt der Coach über den 31-Jährigen.

In der Offensive gestalten sich die Personalplanungen schwieriger, die DEG muss Ersatz für die nach Hannover wechselnden Stürmer Tore Vikingstad und Klaus Kathan finden.

Ob sie sich Warriner, dessen Gehalt geschätzte 120.000 Euro beträgt, leisten kann, ist fraglich. Denn aufgrund des Zuschauerschwundes werden die Düsseldorfer ihren Etat, der in dieser Saison mit 7,9 Millionen noch der zweithöchste der Liga war, um bis zu 15 Prozent abspecken, wie Nethery durchblicken ließ. Vikingstad und Kathan werden morgen gegen ihren neuen Arbeitgeber sicher noch einmal zeigen, wie wertvoll sie für jedes Team sein können.

Autor: Georg Amend

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