Auch in diesem Jahr sollten die „Langendreer Classics“ wieder als kleiner Höhepunkt der Vorbereitung für die teilnehmenden Vereine dienen. Alle Trainer versprachen sich in erster Linie brisante Matches mit Wettkampfcharakter. Dass jedoch letztlich Langendreer 07 als klassenhöchster Club die Veranstaltung für sich entscheiden konnte, geriet zur absoluten Nebensache. Denn eine schwere Verletzung in der Halbfinalpartie zwischen Langendreerholz und Langendreer 04 überschattete das gesamte Turnier.

Schwere Verletzung überschattet Vorbereitungsturnier „Langendreer Classics“

Spieler erst nach einer halben Stunde transportfähig

Fabian Weitkämper
19. Februar 2008, 19:00 Uhr

Auch in diesem Jahr sollten die „Langendreer Classics“ wieder als kleiner Höhepunkt der Vorbereitung für die teilnehmenden Vereine dienen. Alle Trainer versprachen sich in erster Linie brisante Matches mit Wettkampfcharakter. Dass jedoch letztlich Langendreer 07 als klassenhöchster Club die Veranstaltung für sich entscheiden konnte, geriet zur absoluten Nebensache. Denn eine schwere Verletzung in der Halbfinalpartie zwischen Langendreerholz und Langendreer 04 überschattete das gesamte Turnier.

Gute dreißig Minuten brauchte der Notarzt, um VfB-Akteur Sebastian Pittler überhaupt transportieren zu können – Diagnose: komplizierter Oberarmbruch. RevierSport online fragte beim VfB-Vorstand nach: Was war da los?

Bert Haase (Geschäftsführer VfB Langendreerholz):

„Wir haben unseren zweiten Platz in diesem Turnier ganz teuer bezahlt. Es hat eigentlich schon voll und ganz gereicht, dass Jan Maletzki sich in der Vorrunde letzte Woche das Außenband gerissen und wir im Halbfinale zudem noch einen Akteur durch eine Rote Karte verloren haben. Aber die Verletzung von Sebastian Pittler ist eine ganz üble Angelegenheit. Bei einem Zweikampf ist er ganz unglücklich weggerutscht und dann ist ihm auch noch sein Gegenspieler auf den Oberkörper gefallen. Es war allerdings kein Foul, sondern ein fairer Zweikampf.[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/006/551-6713_preview.jpeg Verletzte sich im Halbfinale schwer - Sebastian Pittler (Foto: Homepage VfB Langendreerholz)[/imgbox] Der Krankenwagen war zwar sehr schnell da, abtransportiert werden konnte er aber erst nach über einer halben Stunde, weil er so große Schmerzen hatte. Die mussten ihm einiges an Beruhigungsmitteln geben. Mittlerweile haben wir auch das Ergebnis erfahren. Er hat sich den Oberarm gebrochen und ist bereits operiert worden. Für uns als Verein ist das Ganze natürlich auch schwierig, weil uns langsam die Kicker ausgehen. Aber das ist nach diesem Unfall wirklich das kleinere Problem. Erstmal soll der Sebastian wieder auf die Beine kommen. Und daher wünsche ich ihm im Namen des Vorstandes und der Mannschaft eine schnelle Genesung.“

Trotz des Schocks wurde nach der langen Unterbrechung die Begegnung fortgesetzt, allerdings verständigte man sich darauf, die Entscheidung direkt im Elfmeterschießen herbei zu führen, da auf dem mittlerweile gefrorenen Kunstrasen keine der beiden Teams die Partie regulär zu Ende führen wollte.

Vom Punkt siegte mit Langendreerholz schlussendlich die etwas glücklichere Truppe und zog damit ins Finale gegen Langendreer 07 ein. Auch hier konnte das Ergebnis erst von der 11-Meter-Marke hergestellt werden, doch dieses Mal zogen die VfBler den Kürzeren.

Bei den Reserveteams konnte sich der TuS Kaltehardt im Finale klar mit 4:0 gegen die 07er druchsetzen.

Nachfolgend alle Endrundenergebnisse:

Reserveteams:

Halbfinale:
Langendreer 07 – SuS Wilhelmshöhe 1:0
TuS Kaltehardt – VfB Langendreerholz 4:0

Finale:
Langendreer 07 – TuS Kaltehardt 0:4

Erste Mannschaften:

Halbfinale:
Langendreer 07 – TuS Kaltehardt 1:0
VfB Langendreerholz – Langendreer 04 6:5 n.E.

Finale:
Langendreer 07 – VfB Langendreerholz 5:3 n.E.

Autor: Fabian Weitkämper

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