Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 20. Spieltag: Sven Beuckert (3): Konnte an den drei Treffern absolut nichts ausrichten. Zeigte insgesamt eine sichere Partie, war bei schwierigen
Bällen von Gomez (Drehschuss, Aufsetzer) auf dem Posten.

Duisburg: Einzelkritik gegen Stuttgart

Niculescu und Willi einzige Lichtblicke

18. Februar 2008, 15:33 Uhr

Die vier Klubs aus Bochum, Dortmund, Duisburg und Schalke stehen in der Bundesliga unter besonderer RS-Beobachtung. Nach jedem Match folgt die Einzelkritik. Wie schlagen sich die Kicker auf dem Weg zu den anvisierten Zielen? Hier erfahren Sie es! Heute mit dem 20. Spieltag: Sven Beuckert (3): Konnte an den drei Treffern absolut nichts ausrichten. Zeigte insgesamt eine sichere Partie, war bei schwierigen
Bällen von Gomez (Drehschuss, Aufsetzer) auf dem Posten.

Tobias Willi (3): Erneut mit viel Herzblut im Spiel. Sein harter Zweikampf gegen Bastürk läutete zu Beginn der zweiten Halbzeit die starke MSV-Phase ein. Viel unterwegs, gewann einige wichtige Zweikämpfe am Strafraum.

Björn Schlicke (5): Wenn man gegen Nationalstürmer Gomez spielt, dann darf ihm keine Luft zum Atmen gelassen werden. Böser Schnitzer beim 0:1, beim 0:2 etwas zu spät. Nach dem Wechsel aggressiver, dafür mit Fehlern im Aufbau.

Iulian Filipescu (5): Bei ihm passte die Abstimmung zwischen den Nahtstellen überhaupt nicht, so dass es immer wieder gefährlich wurde. Ließ sich von seinem Landsmann Marica zu oft aus der Deckung locken. Hätte vor seiner Auswechslung vom Platz fliegen müssen.

Olivier Veigneau (4): Zwei, drei Aktionen startete er über die linke Schiene, dann machte ihm eine Bänderverletzung zu schaffen. Damit war das Heimdebüt nach 26 Minuten beendet.

Christian Tiffert (3-): Der erste Abschnitt war indiskutabel, hielt die Bälle viel zu lange, hatte kaum gelungene Aktionen. Nach der Pause Dampfmacher und Ideengeber zugleich.

Ivica Grlic (5): Auch der Kapitän wurde zu einer Kurzschicht verdammt. Grund: Rippenbruch. In der schwachen ersten Halbzeit gelang ihm wenig, viele Bälle landeten beim Gegner.

Mihai Tararache (4): Engte die Kreise von VfB-Dribbler Bastürk über weite Teile ein, brachte den einen oder anderen öffnenden Pass. Vor der Pause allerdings lange Mitläufer.

Blagoy Georgiev (5): Konnte die Flanke von Hilbert vor dem 0:1 nicht verhindern, ließ sich vor dem zweiten Tor den Ball abjagen. Ab der 46. Minute wacher, immerhin mit einigen Ausrufezeichen nach vorne.

Sascha Mölders (4): Der Youngster erhielt zum zweiten Mal in Folge grünes Start-Licht. Eine gute Schuss-Chance, in einer anderen Situation ballerte er drauf, anstatt den Ball zu beruhigen und auf Tiffert zu spielen. Das Abwägen zwischen Abschluss und Pass muss er noch verfeinern. Zum Schluss ging die Kraftkurve rapide nach unten.

Claudiu Niculescu (3): Der Rumäne enttäuschte auch beim dritten Auftritt für die Zebras keineswegs. Hing mangels Anspiel zunächst lange in der Luft, leitete dann die Aufholjagd mit einem tollen Freistoß ein.

Manasseh Ishiaku (4): Begann ganz schwach, leistete sich haarsträubende Ballverluste, bevor er schließlich sein sechstes Saisontor markierte. Danach wirkte „Mana“ befreiter, spielfreudiger.

Christian Weber (5): Der Kaltstart begann mit einem Stellungsfehler. Danach stärkere Szenen auf der Außenbahn, wobei er zu oft mit dem Kopf durch die Wand wollte. Das 2:3 war sein Ding.

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