Während sich viele VfL-Profis nach dem Training gerne für einen Mittagsschlaf zurückziehen, hat Christoph Dabrowski eine andere Beschäftigung. Denn seine beiden Kinder (fünf und zwei Jahre) fordern ihr Recht und halten den Papa ganz schön auf Trab.
Dabrowski: „Das ist so wie in dem Lied von Reinhard May, indem es um keine ruhige Minute geht“. Der Routinier im VfL-Dress, der aufgrund seiner Rückennummer fünf in Bochum von seinen Teamkollegen in Anlehnung an den Kaiser nur „Franz“ gerufen wird, lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Selbst nach dem ärgerlichen Teilerfolg gegen Energie Cottbus stellt er nüchtern fest: „Mit vier Punkten aus zwei Spielen sind wir doch im Soll. Es gibt keinen Grund zur Aufregung.“

Bochum: Routinier Dabrowski vor Elbausflug optimistisch

Für Trübsal ist kein Platz

gp
16. Februar 2008, 09:23 Uhr

Während sich viele VfL-Profis nach dem Training gerne für einen Mittagsschlaf zurückziehen, hat Christoph Dabrowski eine andere Beschäftigung. Denn seine beiden Kinder (fünf und zwei Jahre) fordern ihr Recht und halten den Papa ganz schön auf Trab.
Dabrowski: „Das ist so wie in dem Lied von Reinhard May, indem es um keine ruhige Minute geht“. Der Routinier im VfL-Dress, der aufgrund seiner Rückennummer fünf in Bochum von seinen Teamkollegen in Anlehnung an den Kaiser nur „Franz“ gerufen wird, lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Selbst nach dem ärgerlichen Teilerfolg gegen Energie Cottbus stellt er nüchtern fest: „Mit vier Punkten aus zwei Spielen sind wir doch im Soll. Es gibt keinen Grund zur Aufregung.“

So viel Gleichmut bedeutet aber nicht, dass der Hüne nach so einem Lapsus nicht Ursachenforschung betreiben würde: „Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, um so eine Partie zu gewinnen. Es fehlte die nötige Spannung, im Kopf hatten wir das Match bereits eingefahren.“

Dieses Malheur ist für ihn zugleich Warnung für die Zukunft: „Die Bundesliga ist zu stark, wir müssen immer hellwach und konzentriert sein, sonst wird uns das wieder passieren.“ Doch daran mag er nicht denken: „Für Trübsal ist in unseren Gedanken kein Platz. Wir sind selbstbewusst genug, um auch in Hamburg zu bestehen.“

Der defensive Mittelfeldspieler, der in den ersten beiden Rückrundenpartien auf der linken Seite erstaunlich offensiv agierte, weiß, was an der Elbe auf sein Team zukommt: „Sie stehen mächtig unter Druck, werden von Beginn an in die Offensive gehen. Also ähnlich wie es Werder getan hat. Für uns bedeutet das im Klartext, dass wir so konzentriert wie an der Weser auftreten müssen.“

Dass sich der VfL inzwischen für die Hanseaten als eine Art Angstgegner herauskristallisiert hat, ist für Dabrowski eher nebensächlich: „Das ist am Sonntag alles Schnee von gestern, alles hängt von uns selbst ab. Optimal wäre es natürlich, wenn Marcel Maltritz nach dem Spiel die Mannschaft zum Essen einladen muss. Dann haben wir es mit dem Dreier nämlich tatsächlich geschafft.“

Autor: gp

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