Am kommenden Montag ab 14 Uhr wird das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Einspruch von Energie Cottbus gegen die Sperre ihres Verteidigers Vragel da Silva verhandeln. Der Klub und der Spieler hatten Berufung gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichtes vom 28. Januar eingelegt, das in einer mündlichen Verhandlung die Sperre von acht Meisterschaftsspielen und eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro bestätigt hatte.

Da-Silva-Sperre wird am Montag verhandelt

"Es geht uns um Gerechtigkeit und Gleichbehandlung"

sid
13. Februar 2008, 18:00 Uhr

Am kommenden Montag ab 14 Uhr wird das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Einspruch von Energie Cottbus gegen die Sperre ihres Verteidigers Vragel da Silva verhandeln. Der Klub und der Spieler hatten Berufung gegen die Entscheidung des DFB-Sportgerichtes vom 28. Januar eingelegt, das in einer mündlichen Verhandlung die Sperre von acht Meisterschaftsspielen und eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro bestätigt hatte. "Es geht uns um Gerechtigkeit und Gleichbehandlung der Vereine und Spieler vor der Sportgerichtsbarkeit.

Wir sehen genügend aktuelle Fälle, in denen weder Anklage erhoben noch Sperren ausgesprochen wurden, sagte Energie-Manager Steffen Heidrich: "Wir sind von der Unschuld von Vragel da Silva und seiner Darstellung des Geschehens überzeugt und werden unseren Spieler in der Berufung unterstützen." Das Sportgericht hatte es in der Verhandlung am 28. Januar als erwiesen angesehen, dass da Silva seinem Gegenspieler Gaetan Krebs in der Bundesligapartie gegen Hannover 96 am 14. Dezember 2007 (5:1) abseits des Spielgeschehens mit dem linken Ellbogen ins Gesicht geschlagen hatte.

Autor: sid

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