In den vergangenen zwei Jahren kannte der VfK Weddinghofen nur eine Richtung: nach oben. Die zurückliegende Bezirksliga-Halbserie  brach alle Rekorde. Mit lediglich einer Niederlage und sieben Punkten Vorsprung geht der Kleinstadt-Club in die zweite Saison-Halbzeit. In der Winterpause sammelten die Bergkamener auf dem Hallenparkett Erfolgserlebnisse. Und bastelten nebenbei fleißig an der Zukunft, die unbedingt in der Landesliga liegen soll.

Bezirksliga 8: Beim VfK Weddinghofen laufen alle Planungen in Richtung Landesliga

An ein Scheitern denkt niemand

Felix Guth
12. Februar 2008, 14:16 Uhr

In den vergangenen zwei Jahren kannte der VfK Weddinghofen nur eine Richtung: nach oben. Die zurückliegende Bezirksliga-Halbserie brach alle Rekorde. Mit lediglich einer Niederlage und sieben Punkten Vorsprung geht der Kleinstadt-Club in die zweite Saison-Halbzeit. In der Winterpause sammelten die Bergkamener auf dem Hallenparkett Erfolgserlebnisse. Und bastelten nebenbei fleißig an der Zukunft, die unbedingt in der Landesliga liegen soll.

"An ein Scheitern denkt hier niemand", erklärt Abteilungsleiter Heiko Meiselbach. Zu souverän meisterte das Team die ersten 16 Saisonpartien. Doch der Funktionär, zugleich Trainer der Kreisliga A-Reserve, findet auch warnende Worte: "Das wird noch eine lange Saison."

Gleich der Start in den Liga-Betrieb hält die erste Hürde für den VfK bereit. Nach einem spielfreien Wochenende kommt am 9. März der Tabellenzweite VfL Kamen an den Häupenweg. "Diesem Spiel gilt die volle Konzentration", sagt Meiselbach. Denn mit einem Sieg könnte der Nachbar aus dem "großen" Kamen direkt Boden gut machen. Gleichzeitig betont der Weddinghofener Fußball-Chef aber auch: "Wenn wir da bestehen, sind wir nicht mehr zu stoppen."

Meiselbach und seine Vorstandskollegen erledigten in den fußballfreien Wochen bereits ein großes Stück Zukunftsplanung. Routinier Jens Kurrat, 40-jähriger Sohn der BVB-Legende "Hoppy" und zuletzt für Liga-Konkurrent SG Holzwickede am Ball, spielt in der Rückrunde für den Spitzenreiter. Wenige Tage später die nächste Erfolgsmeldung: Trainer Volker Rieske bleibt dem VfK erhalten und verlängerte seinen Vertrag.

Für die kommende Spielzeit steht der erste Zugang bereits fest: Talent Kim Denninghoff kommt vom Kamener SC. "Dazu haben wir noch zwei echte Hochkaräter an der Hand", meint Meiselbach. Findet der VfK dann noch einen Trainer für die erfolgreiche Reservemannschaft, wären die Planungen für die Spielzeit 08/09 bereits im Februar weitgehend abgeschlossen.

Dazu gehört jedoch auch ein schmerzhafter Abgang. Patrick Kunze, einer der Torgaranten der vergangenen Jahre, wird im Sommer zum Verbandsligisten VfL Schwerte wechseln. Neben der sportlichen bot der VfL dem Torjäger auch eine berufliche Perspektive. Stefan Hellweg erwägt ein Karriereende im Sommer.

Die positive Entwicklung mache sich auch im Vereinsumfeld bemerkbar. "Die Zuschauerzahlen steigen. Und mit dem Erfolg im Rücken ist es natürlich einfacher, Sponsoren anzusprechen", berichtet Meiselbach.

Autor: Felix Guth

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